Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ protestierte am Sonnabend in Berlin ein Bündnis aus rund 60 Organisationen und ökologisch orientierten Landwirten gegen die aktuelle deutsche Agrar- und Ernährungspolitik.

Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ protestierte am Sonnabend in Berlin ein Bündnis aus rund 60 Organisationen und ökologisch orientierten Landwirten gegen die aktuelle deutsche Agrar- und Ernährungspolitik.

Foto: dpa

Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ protestierte am Sonnabend in Berlin ein Bündnis aus rund 60 Organisationen und ökologisch orientierten Landwirten gegen die aktuelle deutsche Agrar- und Ernährungspolitik.

Leben

„Es muss mehr Geld auf die Höfe“

Der Start der Grünen Woche in Berlin ist für Landwirte wie für Umweltverbände Anlass, auf Missstände in der aktuellen Agrarpolitik hinzuweisen. Gleich an zwei Tagen hintereinander kurvten am Wochenende mehrere hundert Trecker durch das Regierungsviertel. Einmal hieß es „Land schafft Verbindung bittet zu Tisch“ und einmal „Wir haben es satt“. Wir fragten bei Landwirten nach, wie sie die beiden Demonstrationen einschätzen, wo die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten liegen und was sich aus ihrer Sicht an der Agrarpolitik ändern muss.

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Milchviehhalter Johann Klindworth aus Ippensen hat seinen Betrieb vor 20 Jahren auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Die Entscheidung, die er nicht bereut hat, habe er seinerzeit nicht zuletzt auch aus wirtschaftlichen Erwägungen getroffen. „Ich bin kein Ideologe“, betont er. Viele der in der meist hitzigen Debatte vorgetragenen Argumente seien den Anliegen beider Seiten nicht dienlich: „Einfach zu sagen ,wir haben es satt‘ ist mir zu platt.“ Aber auch die jahrelange Blockadehaltung des Bauernverbandes - etwa in Sachen Nitratwerte - habe dazu geführt, dass viele Landwirte nun umso härter getroffen werden.

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