s Du zu Corona wissen musst

Foto: Jens Büttner/dpa

Leben

Alles, was Du zu Corona wissen musst

In diesen Tagen kann jeder von uns urplötzlich in die Situation kommen, direkt mit Corona konfrontiert zu werden. Da ist besonders wichtig zu wissen, wie es weitergeht, an wen man sich wenden kann und wo es schnelle Hilfe gibt. Wir haben die wichtigsten Fakten für dich gesammelt.

Kreis-Icon-Nordstern

Kapitel in diesem Artikel

Aktuelle Fallzahlen

So haben sich die Fallzahlen entwickelt

Grafik: Gausmann/Schnibbe

Nachgewiesene Fälle
Bremerhaven: 97 Fälle
Stadt Bremen: 1275 Fälle
Landkreis Cuxhaven: 224 Fälle
Landkreis Wesermarsch: 64 Fälle
Landkreis Rotenburg: 109 Fälle

Verdachtsfälle
Bremerhaven: keine Angabe
Stadt Bremen: 17 Fälle
Landkreis Cuxhaven: keine Angabe
Landkreis Wesermarsch: keine Angabe
Landkreis Rotenburg: keine Angabe

Geheilt
Bremerhaven: 67 Fälle
Stadt Bremen: 995 Fälle
Landkreis Cuxhaven: 166 Fälle
Landkreis Wesermarsch: 51 Fälle
Landkreis Rotenburg: 105 Fälle

Verstorben
Bremerhaven: 3 Fälle
Stadt Bremen: 37 Fälle
Landkreis Cuxhaven: 19 Fälle
Landkreis Wesermarsch: 1 Fall
Landkreis Rotenburg: 2 Fall

Aktueller Stand: 28. Mai, 17.08 Uhr.

Wer entscheidet, ob ein Test durchgeführt wird?

Wer getestet wird, entscheiden derzeit Gesundheitsämter, Kliniken und Hausärzte selbst. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Coronafälle in Niedersachsen

Quelle: www.niedersachsen.de

Wichtiges in 13 Sprachen

Tipps, Fakten und schnelle Hilfe in 13 Sprachen

Grafik: Schnibbe und Gausmann

Auf Deutsch: Die wichtigsten Corona-Regeln im Überblick

Jeden Tag neue Zahlen, jeden Tag neue Einschränkungen. Und dazu immer die Frage: Bin ich infiziert? Die Antwort darauf kann knifflig sein - zu Hause bleiben sollte man aber sowieso.

Symptome: Viele, die sich mit dem Virus infizieren, bleiben ohne Symptome. Und auch da, wo die Krankheit ausbricht, verläuft sie in den meisten Fällen mild. Die zwei häufigsten Symptome sind Fieber und Husten. Hinzu kommen manchmal Beschwerden, die auch bei einer Grippe oder Erkältung auftreten - Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen etwa, Müdigkeit oder Kurzatmigkeit. Schnupfen und Durchfall können ebenfalls auftreten, sind aber selten.

Verhalten: Wer bei sich Symptome bemerkt, muss vor allem zwei Dinge tun: Erstens zu Hause bleiben und Kontakt zu anderen Menschen meiden, so wie alle anderen auch - und zweitens das Gesundheitsamt vor Ort anrufen. Ist da kein Durchkommen, kann man sich alternativ, ebenfalls telefonisch, an den Hausarzt wenden. Auch die Rufnummer 116 117 hilft vielleicht weiter. Das gleiche sollten Menschen tun, die Kontakt zu nachweislich Infizierten hatten. Das gilt unabhängig davon, ob sie selbst Symptome haben.

Tests: Wer auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wird, entscheiden Ärzte und Kliniken. Wichtig dabei: Ohne Krankheitsanzeichen sollte laut Bundesministerium für Gesundheit nicht getestet werden - unter anderem um die Laborkapazitäten für Tests nicht übermäßig zu belasten.

Quarantäne und Co.: Ob jemand in Quarantäne muss, entscheidet das Gesundheitsamt. Die dringende Bitte, soziale Kontakte möglichst zu meiden, gilt aber für die gesamte Bevölkerung - ganz unabhängig davon, ob sie krank sind, Beschwerden haben, Kontakt zu Infizierten und Verdachtsfällen hatten oder zur Gruppe der Risikopatienten zählen. Eindämmen lässt sich die Pandemie nur durch weitgehende soziale Distanzierung.

Hotline für einsame Senioren wegen Corona

Vom Besuch bei Oma und Opa wird derzeit abgeraten - dafür ist jetzt wegen der Coronavirus-Krise eine Berliner Hotline für einsame Senioren bundesweit erreichbar. „Das Silbertelefon kann jetzt aus ganz Deutschland angerufen werden“, teilte Initiatorin Elke Schilling vom Verein Silbernetz am Mittwoch mit. Förderer hätten angesichts der besonderen Situation grünes Licht für die Ausweitung des Angebots gegeben. „Wir rechnen damit, dass die Corona-Isolation viel Gesprächsbedarf bedeutet.“

Damit sich das neue Coronavirus nicht so schnell verbreitet, sind die Menschen in Deutschland momentan aufgerufen, ihre sozialen Kontakte einzuschränken. Auch bei mobilen Älteren entstünden dadurch Isolation, die Angst vor Einsamkeit und auch neue Ängste, erklärte Schilling. Man wolle für die Senioren auch Brücken zu Angeboten von Nachbarschaftshilfe schlagen, hieß es.

Wer einfach mal reden wolle, könne die kostenfreie Telefonnummer 0800/4708090 wählen. Die Hotline ist den Angaben zufolge zwischen 8 und 22 Uhr erreichbar. Anrufer können anonym bleiben. Hinter dem Angebot stehen der Verein Silbernetz und der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg. Unter anderem ältere Menschen gelten als Risikogruppe für schwere Verläufe der neuen Lungenkrankheit Covid-19.

Kreis Icon Seepferdchen

Über die Autoren

nach Oben
Du schaust dir gerade an.
  • Autor kontaktieren