Erfolgreiche Inklusion: Die blinde Maleike Schubert arbeitet in der Bremerhavener Stadtverwaltung. Für die städtischen Schulen soll es nun ein übergeordnetes Inklusionskonzept geben.

Erfolgreiche Inklusion: Die blinde Maleike Schubert arbeitet in der Bremerhavener Stadtverwaltung. Für die städtischen Schulen soll es nun ein übergeordnetes Inklusionskonzept geben.

Foto: Arnd Hartmann

Leben

Inklusion in Bremerhaven: Konzept für gemeinsames Lernen

Öffentliche Ausschüsse sind wegen des Versuchs, die Corona-Ausbreitung zu verlangsamen, abgesagt und die Schulen geschlossen. In einer der letzten Sitzungen des Kultur- und Schulausschusses, die noch stattgefunden haben, war Inklusion Thema. Das heißt übersetzt „Teilhabe aller“. Ein Prinzip, das bislang an jeder Bremerhavener Schule anders gelebt wird. Nun soll nach Wunsch der Koalition ein Leitfaden für alle erstellt werden. Mit einer Änderung einer Richtlinie will sich das Schulamt zudem vor Klagen schützen.

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Inklusion heißt: Jeder Mensch hat das Recht darauf, dabei zu sein. In der UN-Behindertenrechtskonvention ist das festgeschrieben, auch Deutschland hat diesen Anspruch gesetzlich verankert. Schüler mit und ohne Förderbedarf werden gemeinsam unterrichtet. „Die inklusive Schulentwicklung muss weiter gefördert werden. Mit dem Index für Inklusion können Schulen und andere Bildungseinrichtungen ablesen, inwieweit sie bereits Strukturen umgesetzt haben. Ressourcen und Barrieren zur Entwicklung von Lernen und Partizipation werden mit dem Index für Inklusion identifiziert und können so entwickelt werden“, begründen die Fraktionen den Antrag.

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