Endlich gibt es ein Modell: Pastorin Anneke Ihlenfeldt ist froh, dass die Planung für die Ausstattung und den Ausbau der Michaeliskirche zum Urnenfriedhof „Kolumbarium“, dem ersten dieser Art im Land Bremen, greifbare Formen annimmt – nach zehn Jahren Vorplanung.

Endlich gibt es ein Modell: Pastorin Anneke Ihlenfeldt ist froh, dass die Planung für die Ausstattung und den Ausbau der Michaeliskirche zum Urnenfriedhof „Kolumbarium“, dem ersten dieser Art im Land Bremen, greifbare Formen annimmt – nach zehn Jahren Vorplanung.

Foto: Lothar Scheschonka

Endlich gibt es ein Modell: Pastorin Anneke Ihlenfeldt ist froh, dass die Planung für die Ausstattung und den Ausbau der Michaeliskirche zum Urnenfriedhof „Kolumbarium“, dem ersten dieser Art im Land Bremen, greifbare Formen annimmt – nach zehn Jahren Vorplanung.

Leben

Urnengräber in der Kirche
statt in der Gruft

Nein, es ist kein Ikea-Kinderzimmer-Element. Auch kein Baukasten-Ordnungssystem. Der Würfel aus hellem Ahornholz mit acht quadratischen „Kammern“ darin ist ein Testprodukt. „Wir können endlich real statt auf Zeichnungen prüfen, ob die Größe für die Urnen stimmt, welche Verschlussmöglichkeiten es gibt, welche Tönung das Holz für die Namen Verstorbener bekommen soll.“ Mitten in der Baustelle, die einst Michaeliskirche war, sieht Pastorin Annele Ihlenfeldt, wie das Kolumbarium – der erste Urnenfriedhof des Landes – allmählich erste Gestalt annimmt.

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Während die Landschaftsgärtner draußen vor dem gelb geklinkerten Michaelis-Gemeindezentrum und der einstigen Kirche an der Goethestraße mit dröhnenden Rüttlern einen neuen Garten, große Rosenbeete und Wege anlegen, haben drinnen in der Stille des leeren Gotteshauses die Tischler aus Bad Bederkesa erste Gerüste aufgebaut: Für die lange Rollstuhl-gerechte Rampe durch den ganzen Saal vom Eingang bis zum „Kubus“ – dem imposanten, in den Raum hineingesetzten Altarraum aus Ahorn-Kassetten, der seine hohen Flügeltore künftig für Andachten und Trauerfeiern öffnet. Breite Stufen führen von diesem spirituellen Kubus in den eigentlichen Urnen-Friedhof hinüber. Der, wie seit acht Jahren geplant, auf 163 Quadratmetern lichtdurchfluteter Fläche insgesamt rund 560 Urnen-Kammern bergen wird. Nichts an den Schreinen aus edel und seidig-hell schimmerndem Ahornholz und einer großen Gräberwand wird an düstere Gruften klassischer Kolumbarien erinnern. Hinter der Urnen-Wand wurden gerade die neuen Gemeinderäume fertig saniert.

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