Vergangene Woche demonstrierten Afrikaner in Zeven nicht nur für die Aufklärung des Mordes an dem Ivorer Amadou Diabate, sondern gleichzeitig gegen angebliche Willkür in der Ausländerbehörde. Eine Bremer Anwältin trägt die Vorwürfe mit, während der Freundeskreis Asyl die Sache völlig anders bewertet.

Vergangene Woche demonstrierten Afrikaner in Zeven nicht nur für die Aufklärung des Mordes an dem Ivorer Amadou Diabate, sondern gleichzeitig gegen angebliche Willkür in der Ausländerbehörde. Eine Bremer Anwältin trägt die Vorwürfe mit, während der Freundeskreis Asyl die Sache völlig anders bewertet.

Foto: Bert Albers

Vergangene Woche demonstrierten Afrikaner in Zeven nicht nur für die Aufklärung des Mordes an dem Ivorer Amadou Diabate, sondern gleichzeitig gegen angebliche Willkür in der Ausländerbehörde. Eine Bremer Anwältin trägt die Vorwürfe mit, während der Freundeskreis Asyl die Sache völlig anders bewertet.

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Afrikaner rücken Zevener Ausländerbehörde in den Fokus

Der Mord an Amadou Diabate hat ein Ventil geöffnet. Landsleute des Ivorers gingen vergangene Woche auf die Straße und äußerten ihren Frust über ihre Behandlung seitens der Ausländerbehörde in Zeven. Auch Kouassi Arnaud (Name von der Redaktion geändert) war dabei. Sein Ziel: endlich bei seinem Sohn zu sein.

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Foto? Lieber nicht. Und seinen richtigen Namen möchte Kouassi Arnaud auch nicht in den Medien sehen. Nach rassistischen Kommentaren bei Facebook und weil er in der Nacht vor seinem Besuch in der Redaktion einen anonymen Drohanruf hatte, ist der Ivorer vorsichtig. Wer will das einem Mann verdenken, der nach eigener Darstellung aus Angst vor der Staatsmacht seine Heimat verlassen hat. Arnaud stammt aus einem Dorf im Norden der Elfenbeinküste. Als politisch engagierter Jura-Student geriet er ins Visier der Obrigkeit. Seine Verhaftung sei nur noch eine Frage der Zeit gewesen, berichtet er. Viele seiner Mitstreiter seien inhaftiert worden, ohne je einen Anwalt oder einen Richter gesehen zu haben. Also setzte er sich ab.

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