Nach einer langen Zeit der Ungewissheit blickt Familie Ramos nun einem sorgenfreien und ausgelassenen Weihnachtsfest entgegen.

Nach einer langen Zeit der Ungewissheit blickt Familie Ramos nun einem sorgenfreien und ausgelassenen Weihnachtsfest entgegen.

Foto: Joël Grandke

Leute

Aus mexikanischer Klinik wird Hausarztpraxis in Hechthausen

Schon von klein auf spürte Miguel Ramos eine Vorliebe für Deutschland: Als Kind wollte er deutscher Soldat werden, ein Wunsch, der für ihn als Mexikaner nur schwer zu realisieren war. Dennoch zog es ihn als jungen Mann in die Bundesrepublik. Zunächst für einen Urlaub, später dann für die Flitterwochen mit seiner Frau Zuri, und das mitten im kalten Dezember. Obwohl Zuri ihre Heimat nie verlassen wollte, ist das Ärztepaar nun hier sesshaft geworden. Den mexikanischen Klinik-Alltag hat Vater Miguel gegen die Hausarztpraxis in Hechthausen eingetauscht.

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Im Haus der Familie Ramos in Stade ist Entspannung eingekehrt. Der aus eigens gesammelten Stöckern gebastelte und liebevoll dekorierte „Weihnachtsbaum“ bringt adventliche Stimmung ins Wohnzimmer, in dem die aufgeweckten „Chicos“ Leonardo (6) und Emilio (11) für reichlich Leben sorgen. Vater Miguel (43) und Mutter Zuri (39) können durchatmen. Als sie vor drei Jahren mit Vorfreude ihre Zelte in Mexiko abbrachen, um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen, folgte kurz nach ihrer Landung auf deutschem Boden auch die bittere Landung auf dem Boden der Tatsachen.

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