Günter Strohauer einst und heute: Am 30. Juli 1982 wagte sich der damalige Marktleiter des Kistner Haus&Hobby-Marktes doch glatt auf die Schienen mitten auf der Hafenstraße, um die letzte Fahrt der Straßenbahnlinie 2 zu stoppen - für ein Erinnerungsfoto. 38 Jahre später zeigt er das bisher nie veröffentlichte Bild voll Freude vor. „Kistner - das war mein Leben“, sagt der nun 78-Jährige.

Günter Strohauer einst und heute: Am 30. Juli 1982 wagte sich der damalige Marktleiter des Kistner Haus&Hobby-Marktes doch glatt auf die Schienen mitten auf der Hafenstraße, um die letzte Fahrt der Straßenbahnlinie 2 zu stoppen - für ein Erinnerungsfoto. 38 Jahre später zeigt er das bisher nie veröffentlichte Bild voll Freude vor. „Kistner - das war mein Leben“, sagt der nun 78-Jährige.

Foto: Lothar Scheschonka

Günter Strohauer einst und heute: Am 30. Juli 1982 wagte sich der damalige Marktleiter des Kistner Haus&Hobby-Marktes doch glatt auf die Schienen mitten auf der Hafenstraße, um die letzte Fahrt der Straßenbahnlinie 2 zu stoppen - für ein Erinnerungsfoto. 38 Jahre später zeigt er das bisher nie veröffentlichte Bild voll Freude vor. „Kistner - das war mein Leben“, sagt der nun 78-Jährige.

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Der Mann, der die Straßenbahn vor Kistner stoppte

„Kistner - das war mein Leben. Ist es noch.“ Günter Strohauer steht genau dort, wo er vor 64 Jahren vom Schüler zum Maurerlehrling wurde. Wo er sich bis zum Marktleiter hochgearbeitet hat. Und wo er die Courage hatte, mal eben eine ganze Straßenbahn auszubremsen. Der 78-Jährige grinst lausbübisch. „Jau. Am letzten Tag der Linie 2. Die fuhr doch immer bei Kistner längs. Und diesen historischen Tag der Bahn wollte ich festhalten.“ Sein Chef persönlich hat diesen Moment fotografiert, von der gegenüberliegenden Straßenseite aus. „Wolf Dieter Kistner fand die Idee so gut.“

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Der Enkel des Unternehmensgründers Heinrich Friedrich Kistner - der mit seinem 1853 gegründeten Bauunternehmen derart expandierte, dass er 1870 seine Kalksandsteinfabrik samt Villa an der Hafenstraße errichtet - war als Strohauers Vorgesetzter sofort einverstanden, als der junge Marktleiter ihn damals im Juli 1982 anrief. „Dann habe ich bei den Verkehrsbetrieben angerufen und erzählt, ich möchte die Bahn kurz anhalten zum Fotografieren“, erzählt Strohauer, „und die waren auch einverstanden.“ Genau zwei Minuten Stopp gewährte man ihm.

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