Kartograf Michael Remmers als Joseph Gauß und Vermessungsingenieur Klaus Kertscher als dessen Vater Carl Friedrich Gauß vor dem Haus in Langwarden, in dem die dargestellten Personen 1825 wohnten.

Kartograf Michael Remmers als Joseph Gauß und Vermessungsingenieur Klaus Kertscher als dessen Vater Carl Friedrich Gauß vor dem Haus in Langwarden, in dem die dargestellten Personen 1825 wohnten.

Foto: Nicole Böning

Kartograf Michael Remmers als Joseph Gauß und Vermessungsingenieur Klaus Kertscher als dessen Vater Carl Friedrich Gauß vor dem Haus in Langwarden, in dem die dargestellten Personen 1825 wohnten.

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Ein Geldschein führt Historiker nach Langwarden

Vor 200 Jahren machte sich ein Tross von Offizieren und Soldaten auf den Weg, um den Nordwesten Deutschlands zu vermessen. Unter ihnen der Sohn des weltweit bekanntesten Niedersachsen Carl Friedrich Gauß. Joseph Gauß wurde von seinem Vater vorausgeschickt, um Unterkünfte für dessen Ankunft vorzubereiten. Um die Vermessung persönlich vorzunehmen, sagte der Universalgelehrte in den Sommern 1821 bis 1825 seine Vorlesungen ab. Zwei Wochen war er auch in Butjadingen. Von hier aus peilte er Varel, Jever, Wangerooge, Neuwerk und Bremerhaven an.

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„Carl Friedrich Gauß traute es anderen nicht zu, seine Ansprüche an die Qualität und Genauigkeit zu erfüllen“, sagt Michael Remmers und schmunzelt. „Deshalb erledigte er die Arbeit selbst.“ 200 Jahre nach dem Start der Vermessung des Königreichs Hannover steht der studierte Kartograf mit dem Vermessungsingenieur Klaus Kertscher an der Langwarder Straße 112. Es ist der Treffpunkt der Gauß-Freunde Nord in Langwarden. Michael Remmers trägt eine historische Uniform: So ähnlich könnte der 19-jährige Joseph Gauß 1825 gekleidet gewesen sein, als er zur Vorbereitung der Vermessung nach Langwarden kam. Klaus Kertscher ist in die die schwarze Robe eines Gelehrten der damaligen Zeit gekleidet. Passend dazu sitzt auf seinem Kopf eine schwarze Stoffmütze. Eine Mütze, wie die, mit der Carl Friedrich Gauß oft abgebildet wird.

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