Mannschaftskapitän Lothar Matthäus hält bei der Fußball-Weltmeisterschaft am 08.07.1990 in Rom den WM-Pokal in die Höhe.

Mannschaftskapitän Lothar Matthäus hält bei der Fußball-Weltmeisterschaft am 08.07.1990 in Rom den WM-Pokal in die Höhe.

Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb

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„Es ist Ruhe in mein Leben gekommen“

Vor genau zwei Jahrzehnten hat Lothar Matthäus (58) seine herausragende Fußballkarriere in Deutschland beendet. Nach einer zweiten Laufbahn als Trainer arbeitet der deutsche Rekordnationalspieler in seinem dritten beruflichen Abschnitt nun als TV-Experte für „Sky“ und ist Botschafter im „Bundesliga Legends Network“ der DFL Deutsche Fußball Liga. Im exklusiven Interview mit Michael Novak äußert sich Matthäus zu seinen Erfahrungen und seiner persönlichen Entwicklung seit dem Ende der aktiven Zeit. Auch dazu, warum er nie mehr als Trainer arbeiten will.


Kreis-Icon-Nordstern
Lothar Matthäus, vor 20 Jahren haben Sie sich aus der Bundesliga und vom FC Bayern München verabschiedet, am 4. März 2000 beim VfB Stuttgart, vier Tage später in der Champions League gegen Real Madrid. Wie erinnern Sie sich an diese Momente? Weil ich nach Amerika gegangen bin, hat Stuttgarts Kapitän Krassimir Balakov mir einen Cowboyhut geschenkt. War eine nette Geste, aber kein nettes Spiel. Wie bei meinem ersten Spiel 1979 mit Mönchengladbach in Kaiserslautern habe ich in der Bundesliga auch mit einer Niederlage aufgehört. Dazwischen gab es erfreulicherweise schönere Geschichten und mit dem 4:1 gegen Real einen tollen Abschluss.

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