Eine 85-jährige Bewohnerin in einem Pflegeheim gegen Corona geimpft. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer in Deutschland begonnen.

Eine 85-jährige Bewohnerin in einem Pflegeheim gegen Corona geimpft. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer in Deutschland begonnen.

Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Pool

Eine 85-jährige Bewohnerin in einem Pflegeheim gegen Corona geimpft. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer in Deutschland begonnen.

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Impfen? Wir sind auf jeden Fall dabei

Am Sonntag sind die ersten Bremerhavenerinnen und Bremerhavener gegen das Coronavirus geimpft worden. Die allerersten Impfdosen erhielten im Impfzentrum in der Stadthalle die Mitarbeiter von zwei Altenpflegediensten. Ein mobiles Impfteam hat zudem ein Senioren- und Altenpflegeheim aufgesucht. Im Landkreis steht der Termin für den Auftakt noch nicht fest. Bislang erhielt der Kreis noch keinen Impfstoff. Doch schon bald soll es in den Impfzentren im großen Rahmen vorangehen – sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Zur Gruppe der Menschen, die oberste Priorität haben, gehören die über 80-Jährigen. Rund 8000 Bremerhavener zählen dazu. Sie erhalten voraussichtlich Anfang Januar einen Brief, der über die Impfmöglichkeit im Impfzentrum informiert. Im Landkreis können sie dann unter der Rufnummer 08 00/9 98 86 65 einen Termin vereinbaren. Personen, die nicht zu den Risikogruppen der obersten Priorität gehören, müssen warten. Doch wie steht es eigentlich um die Impfbereitschaft der Menschen, die mit zu den Risikogruppen gehören, die nicht sofort, aber in den nächsten Wochen und Monaten geimpft werden können? Wir haben uns umgehört.

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„Wir haben das Thema natürlich bei uns in der Praxis diskutiert“, antwortet Kinder- und Jugendärztin Dr. Leonore Gehrt von der Gemeinschaftspraxis Ziegler-Kirbach & Gehrt auf die Frage, ob sie sich impfen lassen wird. Sie fügt hinzu: „Da ich bei einer Ansteckung meine zum Teil vorerkrankten Patienten dem Risiko einer Infektion aussetzen würde, werde ich mich impfen lassen – wenn ich dran bin.“ Sie rechne allerdings nicht damit, dass dies noch vor dem Frühsommer der Fall sein wird. Denn bevorzugt werden möchte Gehrt aufgrund ihres Berufs nicht. „Es ist wichtig, dass erst mal die Hochrisikogruppen geimpft werden“, betont die Ärztin.

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