Lina Richardt liebt ihren Job: Sie ist Försterin.

Lina Richardt liebt ihren Job: Sie ist Försterin.

Foto: Lothar Scheschonka

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Mein Freund, der Baum

Wären die Naturwissenschaften in der Schule nicht gewesen, dann wäre Lina Richardt Tierärztin geworden. Zumindest war das ihr Traumberuf. Aber es gibt diese Fächer und so entschied sich die 28-Jährige für den Job als Försterin. Bereut hat sie es bis heute nicht. Ganz im Gegenteil. „Es gibt für mich nichts Schöneres, als durch den Wald zu laufen.“

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Lina Richardt ist kein Modepüppchen: Nagellack und Pumps sind nicht ihre Welt. „Das war noch nie mein Ding.“ Sie mag es praktisch. Und warm. „Ja, ich bin eine Frostbeule, aber gegen Wetter kann man sich ja anziehen“, sagt sie und lacht. Lina Richardt lacht viel. Das liegt auch daran, dass sie ihr Hobby zum Beruf gemacht hat. Sie wirkt sehr zufrieden zwischen den Bäumen im Leherheider Wasserwerkswald. Wollpulli und Weste, Mütze und Schal über oder unter der Dienstkleidung. Die ist eher auffällig unauffällig. Forstgrün eben.

Exklusiv. Kritisch. Nah.

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