Nina Machner arbeitet zwischen Kisten und Pistenbullys. Sie leitet das Hafenlager des Alfred-Wegener-Instituts.

Nina Machner arbeitet zwischen Kisten und Pistenbullys. Sie leitet das Hafenlager des Alfred-Wegener-Instituts.

Foto: Lothar Scheschonka

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Nina Machner: Die Frau für Frachtlisten, Pistenbullys und Forschungsschiffe

Ihre Lieblinge haben sich in eine Ecke verpieselt: zwei knallrote Pistenbullys. Jeder dieser 12-Tonner schiebt den Schnee mit mehr als 450 PS aus dem Weg. Nina Machner ist in der Antarktis schon selbst damit gefahren: „Das macht schon Spaß“, erzählt sie. Ihr Job ist es, dafür zu sorgen, dass die Kraftprotze und alles Weitere, was Polarforscher benötigen, rechtzeitig am Einsatzort sind. Die 31-jährige Debstedterin leitet das Hafenlager des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und ist zugleich in der Schiffskoordination der „Polarstern“. Sie und ihr Team gehören zu denen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass bei „MOSAiC“ alles läuft.

Kreis-Icon-Nordstern
Wieder steht ein Paketbote auf der Matte. „Stell die Sachen da hin“, dirigiert sie ihn in der großen Halle auf dem Gelände der Lloyd Werft und unterschreibt. Rund 2000 Packstücke liegen dort, von kleinen Schrauben über Schutzkleidung für die Wissenschaftler bis hin zu Skidoos und Pistenbullys. Die Vorbereitungen für die Ankunft der „Polarstern“ am 12. Oktober nach einem Jahr in der Arktis laufen, zugleich aber auch die für die nächste Reise des Forschungseisbrechers. Er wird in die Antarktis auslaufen und dabei die Forschungsstation Neumayer-III versorgen. Die Hafenlager-Crew fängt langsam an, Frachtlisten zu checken, Ladepläne zu entwickeln und zu packen.

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