Ein Mann vor einem Schiff.

Egon Büsing, einer der letzten Fischer auf der Unterweser, sorgt sich un seinen Kutter "Bianca". Rund um die "Bianca" ist in den letzten Tagen mehrfach gezündelt worden. Auf seinem Kutter hat der Fischer abgebrannte Zigarettenkippen gefunden. An Deck sind Brandspuren.

Foto: Christoph Heilscher

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Nordenhams letzter Kutterfischer in Sorge

Nordenhams letzter Fischer sorgt sich um seinen Kutter. „Ich habe Angst vor Feuer“, sagt er. Er hat es schon einmal erlebt, dass sein Kutter brannte. Das war „Zwei Gebrüder“, der Vorgänger seiner „Bianca“. Die Ursache wurde nie geklärt. Seit einigen Tagen kokelt wieder jemand rund um seinen Kutter. „Es muss bei diesem Wetter nur ein Funke in die Netze fliegen, dann war’s das“, sagt der Fischer.

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Sorgenfalten in idyllischer Umgebung. Kunden kommen. Egon Büsing klettert in den Bauch des Kutters und holt ein gekühltes Fischpäckchen nach dem anderen hervor. Je nach Saison fängt er Aal, Zander, Butt, Hering, Stint oder Dorsch. Mit jedem Kunden hält er einen kleinen Schnack. Meist auf Platt. Und manchmal setzt man sich dazu auch auf die Bank. Daneben liegen Lucky und Rocky, die beiden Hunde des Fischers. Lucky ist ein Jack-Russel-Terrier, Rocky ein Chihuahua. Wer regelmäßig in den Großensieler Hafen kommt, kennt die beiden. Und Egon Büsing sowieso.

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