Die Zusteller bitten: Abstand halten und nicht auf halbem Wege schon entgegenkommen.

Die Zusteller bitten: Abstand halten und nicht auf halbem Wege schon entgegenkommen.

Foto: privat

Leute

Post zustellen in der Krise

Viele Cuxländer und Bremerhavener machen derzeit wegen der Corona-Krise Homeoffice und arbeiten von zu Hause aus. Für die Post- und Paketzusteller in der Region ist das keine Option. Beinahe täglich liefern sie weiter Briefe und Pakete bis an die Haustür. Eine von ihnen ist Alexandra Kuschel, Zustellerin im Bereich Dorum. Um kein Risiko einzugehen, setzt Kuschel derzeit im Moment auf Abstand zu ihren Kunden, freut sich aber gleichzeitig über nette Gesten auf ihrer Tour.

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Einige Kunden denken auch in diesen schweren Zeiten an die Zusteller und stellen ihnen zum Beispiel Wasser und Seife zum Händewaschen bereit.

Einige Kunden denken auch in diesen schweren Zeiten an die Zusteller und stellen ihnen zum Beispiel Wasser und Seife zum Händewaschen bereit.

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Mit einem Post im sozialen Netzwerk Facebook hat Alexandra Kuschel gemeinsam mit ihren Kollegen in der Gemeinde Wurster Nordseeküste ihre Kunden auf die aktuelle Lage aufmerksam gemacht und um Abstand gebeten. „Wir haben darum gebeten, dass uns die Leute nicht mehr entgegenkommen, um die Briefe in Empfang zu nehmen“, erzählt Kuschel. Denn diese eigentlich nett gemeinte und auf dem Land durchaus übliche Geste gefährde derzeit die Sicherheit aller Beteiligten. „Das heißt nicht, dass wir Euch nicht mögen, im Gegenteil. Wir wollen, dass Ihr gesund bleibt. Aber wir wollen auch selber gesund bleiben“, heißt es in der Mitteilung weiter. Eben genau deshalb müsse zwischenmenschlicher Kontakt, so weit es geht, derzeit vermieden werden. Bei der Zustellung von Paketen, die Alexandra Kuschel in Wurster Nordseeküste auch im Gepäck hat, gehe es meist noch nicht ganz ohne Kontakt. „Aktuell ist es so geregelt, dass wir das Paket vor der Tür abstellen und klingeln und dann zwei Meter zurückgehen. Öffnet der Empfänger die Tür, kann er sein Paket entgegennehmen. Die Unterschrift von ihm auf dem Scanner übernehmen wir aktuell selbst. Um den Kontakt zu verringern. Natürlich aber nur, wenn der Empfänger auch geöffnet hat“, erklärt sie das Vorgehen. Abgesehen davon empfiehlt die Post in diesen schwierigen Zeiten das sogenannte kontaktlose Empfangen. „Zum Beispiel kann ein Ablageort, wie eine Garage oder ein Carport am Haus, vereinbart werden oder unsere Packstationen stehen natürlich auch zur Verfügung“, erklärt Stefan Laetsch, Pressesprecher der Deutschen Post DHL Group.

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