Mit dem Jagdflugzeug „Get Up“ wollten Paul Steffens (rechts) und Hermann Giesche (Mitte) ganz hoch hinaus (links Björn Schwamborn).

Mit dem Jagdflugzeug „Get Up“ wollten Paul Steffens (rechts) und Hermann Giesche (Mitte) ganz hoch hinaus (links Björn Schwamborn).

Foto: Archiv

Leute

Saturday Night Fever in Fishtown

Das Mekka für Partylöwen: das „Moustache“, die „Haifischbar“, für die Schlagerfuzzis das „Christopher of Bremen“. Von der „Alten Bürger“ war zu jener Zeit noch überhaupt nicht die Rede. Auch das „Wally“ an der Ecke Schleusenstraße war noch eine bürgerliche Kneipe. Allerdings mit Billardtisch und einigen Separees, was sie zunächst für ein paar Szenemusiker, später auch für deren Gefolgschaft zu einem Geheimtipp werden ließ. Wirt Wally machte kein Theater, wenn zum späten Bierchen auch mal ein Joint gerollt wurde und fand Gefallen am „Spannen“, wenn sich junge Pärchen in eine der Nischen zurückgezogen hatten.

Kreis-Icon-Nordstern
Das Herz der Szene begann allerdings schon 1968 zu schlagen, als das „Moustache“ in der Sonnenstraße öffnete. Ein lang gezogener, schmaler Schlauch, übel beleumundet, aber mit einer magischen Anziehungskraft auf junge Leute. Paul Steffens war 21 Jahre alt, als er 1971 seine Schiffbauerlehre schmiss und zwei Jahre später den Laden übernahm.

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