Wulsdorfer beschweren sich über eine Bushaltestelle in der Straße Dreibergen.

Wulsdorfer beschweren sich über eine Bushaltestelle in der Straße Dreibergen.

Foto: Lothar Scheschonka

Wulsdorfer beschweren sich über eine Bushaltestelle in der Straße Dreibergen.

Leute

Stopp – Bus vor der Tür unerwünscht!

Es knirscht im Räderwerk der Verkehrsbetriebe. Das erklärte Ziel von Bremerhaven Bus, in Corona-Zeit das Fahrgastaufkommen in den Bussen zu entzerren, aber auch mit mehr Bussen und kürzeren Takten besseren Service zu bieten, funktioniert nicht ohne Interessenskonflikte. So sind zig Familien in der Straße Dreibergen in Wulsdorf auf der Palme, neuerdings die Linie 502 vor ihren Haustüren zu haben – ohne informiert worden zu sein. Und ein ebenfalls überraschter Leher an der Langener Landstraße hat wegen einer neu gebauten Bushaltestelle vor seiner Zufahrt schon den Anwalt eingeschaltet.

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So ist die Lage in Wulsdorf: 20. August – plötzlich steht sie vor der Paula-Modersohn-Schule und gegenüber vor dem Gartenzaun, die neue Bushaltestelle für die Linie 502 Richtung Bohmsiel. Rainer Jürgens ist baff. Und wütend. „Der Bus blockiert auch noch ausgerechnet meine Zufahrt, und ich komm dann nicht raus.“ Der Senior ist ebenso überrascht worden von der neuen Busverbindung wie alle Anwohner auf der gut 800 Meter langen, verkehrsberuhigten Wulsdorfer Straße Dreibergen. „Wir haben jetzt an jedem einzelnen Haus nachgefragt“, sagt Anwohnerin Wiebke Diekmann, „und bisher keine positive Rückmeldung bekommen. Die Menschen sind von dem Lärm, der Gefährdung ihrer spielenden Kinder und der Radfahrer entsetzt.“ Keiner hier verstehe die Notwendigkeit, die Strecke ausgerechnet durch diese Wohnstraße zu legen, statt zum Beispiel durch die Ringstraße. „Und keiner versteht, warum wir als betroffene Bürger nicht vorher darüber von der Verkehrsgesellschaft informiert worden sind.“ Um das zu klären, hatten die Lehrerin und eine Gruppe Nachbarn vor 14 Tagen die Sprecher der Stadtteilkonferenz alarmiert, als vor der Paula-Modersohn-Schule, gegenüber bei Rainer Jürgens und 200 Meter weiter nördlich die Bautrupps Haltestellenschilder aufpflanzten.

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