Amateur-Fußballer Steffen Rohwedder und der ESC Geestemünde finden eine Lösung im Streit um eine Freigabe.

Amateur-Fußballer Steffen Rohwedder und der ESC Geestemünde finden eine Lösung im Streit um eine Freigabe.

Foto: Dietmar Rose

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Streit um Amateur-Fußballer vor Arbeitsbeitsgericht beigelegt

Wenn ein Fußballspieler als angestellter Vertragsamateur seinen Arbeitsvertrag kündigt, dann heißt es noch lange nicht, dass er auch den Verein wechseln kann. Das musste Steffen Rohwedder in den vergangenen Monaten leidvoll erfahren. Der Fall beschäftigte sogar die Justiz – erst in einem Zivilverfahren und nun vor dem Arbeitsgericht. Der 23-jährige Steffen Rohwedder wechselte im Winter 2017/18 von Eintracht Cuxhaven zum ESC Geestemünde. Der 1,90 Meter große Schlaks unterschrieb einen Arbeitsvertrag, der bis Ende Juni 2020 befristet ist.

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Im Sommer des vergangenen Jahres eskalierte die Lage: Kicker Steffen Rohwedder orientierte sich anders, Probetrainings bei Klubs in den neuen Bundesländern verliefen vielversprechend. Letztendlich entschied Rohwedder sich für einen Wechsel zum Bremerhavener Stadtrivalen OSC. Die Olympischen spielen aktuell eine Liga unter dem ESC. Ein ins Internet gestelltes Foto, das Rohwedder mit den OSClern zeigte, erhitzte die Gemüter in Geestemünde: Der Spieler hatte zu diesem Zeitpunkt mit seinem bisherigen Verein noch nicht über einen vorzeitigen Transfer gesprochen.

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