Kreisarchäologe Dr. Stefan Hesse hält eine Keramikscherbe in der Hand. Die grobe Oberfläche deutet auf ein Alltagsgefäß der Menschen hin, die dort vor mehreren tausend Jahren gelebt haben.

Kreisarchäologe Dr. Stefan Hesse hält eine Keramikscherbe in der Hand. Die grobe Oberfläche deutet auf ein Alltagsgefäß der Menschen hin, die dort vor mehreren tausend Jahren gelebt haben.

Foto: Saskia Harscher

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Was der archäologische Fund in Bülstedt über den Ort verrät

Anfangs war es nur eine Vermutung, mittlerweile sind sich die Experten sicher: Dort, wo bald neue Häuser wachsen und Familien einziehen, waren schon früher Menschen zu Hause. Sehr viel früher sogar. Die Funde auf dem Areal am südlichen Ortsrand von Bülstedt ordnen sie in die Zeit von etwa 700 bis 400 vor Christus ein, vorrömische Eisenzeit. Allerdings verließen die Menschen - wohl auch in der Region um Bülstedt -, ziemlich abrupt ihre Siedlungen. Kreisarchäologe Dr. Stefan Hesse hat eine Erklärung dafür.

Kreis-Icon-Nordstern
Es ist heiß und trocken. Schon am Vormittag tanzt die Luft flirrend übers Grabungsfeld. Sandhügel reiht sich an Sandhügel. Aus der Entfernung und mit zusammengekniffenen Augen scheint es so, als hocke der Mann im weißen Hemd auf Wüstenboden. Hinter ihm: in den Himmel ragende Pyramiden.

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