Fordert Verbesserungen in den Alten- und Pflegeheimen ein: die Pflegekraft Katharina-Andrea Krieger.

Fordert Verbesserungen in den Alten- und Pflegeheimen ein: die Pflegekraft Katharina-Andrea Krieger.

Foto: Arnd Hartmann

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„Wir könnten alles erträglicher machen“

Katharina-Andrea Krieger liebt ihren Beruf. Aber das, was die examinierte Altenpflegerin gerade in ihrem Arbeitsalltag erlebt, hat sie sogar dazu gebracht, ihre erste Protestaktion zu organisieren. Die Vorkehrungen, die Alten- und Pflegeheime zum Schutz vor Corona treffen sollen, seien zum Teil nicht umsetzbar, sagt sie. Bewohner würden ihrer Rechte beraubt und vereinsamen, Pflegebeziehungen würden belastet.

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Selbstbestimmung, körperliche und seelische Unversehrtheit, Freiheit, Privatsphäre, eine qualifizierte Pflege und Betreuung, ...: Solche Punkte sind in der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen aufgeführt. Katharina-Andrea Krieger (35), die vor fünf Jahren in ihren Beruf einstieg, in der stationären Pflege arbeitet und auch als Ausbildungsbeauftragte tätig ist, muss zurzeit oft an diese Charta denken.

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