A27: Tramper bringt sich bei Altenwalde in Gefahr

Ein Tramper hat am Montagmorgen auf der A27 zwischen Altenwalde und Nordholz für Aufregung gesorgt. Der 50-Jährige suchte verbotenerweise am Standstreifen zwischen 5.30 und 7 Uhr nach einer passenden Mitfahrgelegenheit in seine Heimatstadt Wilhelmshaven.

A27: Tramper versteckt sich in Gebüsch

Mehrere Autofahrer informierten die Polizei. Die schickte nach eigenen Angaben sofort eine Streife los. Die erste Suche nach dem Tramper verlief allerdings ergebnislos. Weil sich weitere Autofahrer meldeten, blieb die Polizei am Ball. Die Beamten suchten zu Fuß den Seitenstreifen der A27 in Fahrtrichtung Bremerhaven ab. Und sie wurden fündig: Die Polizisten entdeckten den Tramper in einem Gebüsch. Dort hatte er sich vor den Beamten versteckt.

Wilhelmshavener muss Polizeieinsatz bezahlen

Der Mann wurde mit dem Streifenwagen sicher von der Autobahn gebracht. Er muss die Kosten des Polizeieinsatzes zahlen. Weiteres Problem: Der Mann hatte vor seiner waghalsigen Aktion auf der A27 einen Freund in Cuxhaven besuchen wollen, diesen aber nicht angetroffen. Da der 50-Jährige aber wegen der geltenden Corona-Allgemeinverfügung gar nicht nach Cuxhaven hätte reisen dürfen, bekommt der Wilhelmshavener auch noch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgebrummt.


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Erstellt:
28. April 2020, 13:45 Uhr
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