Beratungen mit Bundeskanzlerin Merkel über Corona-Krise

Die Landesregierungen in Niedersachsen sowie in Bremen wollen am Mittwoch nach den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise informieren. Es wird erwartet, dass Regierungschef Andreas Bovenschulte in Bremen und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (beide SPD) Hannover am Abend in Pressekonferenzen über das Ergebnis der Gespräche und die Auswirkungen auf ihre Bundesländer informieren.

Warnung vor überzogenen Erwartungen

Beide Politiker warnten vor überzogenen Erwartungen an die Beratungen. „Eine kurzfristige Rückkehr zum normalen Zustand kann es nicht geben“, so Bovenschulte. Je nach Bereich könne dies Wochen und Monate dauern. Wegen der immensen gesellschaftlichen Bedeutung stünden zunächst die Bereiche Schulen und Kitas sowie Einzelhandel im Zentrum der Diskussion. Bei den Beratungen gehe es darum, bundesweit eine möglichst einheitliche Linie zu finden.

Weil: Erste, vorsichtige Schritte zur Lockerung der geltenden Einschränkungen

Auch Weil warnte vor vorschnellen Hoffnungen auf umfassende Lockerung der geltenden Einschränkungen. „Niemand von uns sollte die Illusion haben, dass wir ab nächster Woche unser altes Leben zurückbekommen“, sagte der SPD-Politiker in Hannover. „Auf der Grundlage der aktuellen Erkenntnisse über die Ausbreitung des Virus und die Auslastung unserer Krankenhäuser werden wir allenfalls über erste, vorsichtige Schritte zur Lockerung der geltenden Einschränkungen reden können.“ (lni)


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