Corona-Krise könnte zu mehr häuslicher Gewalt führen

Die Ausgangsbeschränkungen angesichts der Corona-Pandemie könnten nach Ansicht von Experten zu mehr Gewalt in Familien und Beziehungen führen.

Gewerkschaft der Polizei: Kriminalität hinter verschlossenen Türen könnte steigen

„Die Situation kann zu erhöhtem Stress führen“, sagte die Psychologin Anja Stiller vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. „Wenn in Familien schon latent Konflikte da waren, können diese eskalieren.“ Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) rechnet deshalb mit einer deutlichen Zunahme der häuslichen Gewalt, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei könnte die Kriminalität in der Öffentlichkeit wegen der Corona-Krise sinken, dafür aber hinter verschlossenen Türen steigen. (dpa)


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.

Zum Artikel

Erstellt:
26. März 2020, 07:12 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 15sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

nach Oben
Du schaust dir gerade an.
  • Autor kontaktieren