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Ende der Produktion von Windkraftanlagen bei Senvion in Bremerhaven

Foto: Scheer

Heute

Die Gründe für das Senvion-Aus

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Mit der Turbinenproduktion von Senvion schließt am Jahresende das letzte von vier großen Werken der Offshore-Windindustrie in Bremerhaven. Nach nur etwas mehr als zehn Jahren endet damit ein allzu kurzes Kapitel Industriegeschichte. Über die Gründe sprach NORD|ERLESEN mit Dirk Briese, Chef des Marktforschungsunternehmens Windresearch.

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Mit Senvion verlässt ein großer Anbieter den Markt. Ist das die unausweichliche Folge der aktuellen Krise der Windindustrie oder hat das Unternehmen auch Fehler gemacht? Der Wettbewerbsdruck in der Windindustrie ist stark gestiegen. Das liegt an den geringeren Ausbauzielen, an langen Projektlaufzeiten – insbesondere bei Offshore-Wind – und an dem starken Kostendruck. Dazu kommen die hohen Kosten für die Entwicklung von neuen Turbinengenerationen, die aber zwingend notwendig sind, um mit den Wettbewerbern mitzuhalten. Das bricht einem Unternehmen ohne starken Partner dann irgendwann das Genick. Natürlich gibt es bei relativ jungen Technologien, die sich auch noch rasant entwickeln müssen, immer wieder mal auch Kinderkrankheiten und technische Probleme. Kommt dann ein Markteinbruch dazu, wird es schnell schwierig.

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