Feuer am Apeler See: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Ein Spaziergänger hatte am Apeler See im Landkreis Cuxhaven am Sonntagmorgen den Rauch im Gehölz bemerkt und die Polizei alarmiert. Der Brand zerstörte einen Baum, die herbeigerufene Ortsfeuerwehr konnte konnte eine Ausbreitung verhindern. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Brandstiftung.

Glut verbreitete Feuer im Moorboden

Am Sonntagmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Schiffdorf durch die Polizei in die Umgebung des Apeler Sees gerufen. Hier hatte ein Spaziergänger eine alte Feuerstelle entdeckt, die noch qualmte. Unbekannte hatten in der Nacht zu Sonntag ein Lagerfeuer im Landschaftsschutzgebiet Apeler See entfacht. Über die Glut konnte sich der Brand im Moorboden ausbreiten, wodurch die Vegetation und ein Baum durch Feuer zerstört wurden.

Glutnester im Moorboden

Die Ortsfeuerwehr löschte den Bereich von etwa sieben Quadratmetern Größe. Anschließend gruben die Feuerwehrleute nach verbliebenen Glutnestern. Nach abschließender Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde der Bereich gesichert an die Polizei übergeben.

Wegen Brandstiftung ermittelt

Die Polizei weist aufgrund der vorhandenen Trockenheit auf extreme Wald- und Moorbrandgefahr hin. Darüber hinaus dürfen Lagerfeuer grundsätzlich nicht im Freien entfacht werden - schon gar nicht in einem Landschaftsschutzgebiet. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Schiffdorf unter 04706/9480 zu melden.


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Erstellt:
10. Mai 2020, 13:20 Uhr
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