Friseurin schneidet heimlich in Baucontainer

Die Polizei Cuxhaven überraschte eine Firseurin und zwei Kunden in einem Baucontainer. Auf die Friseurin wartet ein Bußgeld. Gegen die Kunden läuft ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit.

Trotz Corona-Pandemie Gewerbe betrieben

Eine Friseurin aus der Samtgemeinde Land Hadeln steht im Verdacht, trotz derzeitigen Verbots aufgrund der Corona-Pandemie einen Friseursalon in einem Baucontainer betrieben zu haben. Die Polizei ging am gestrigen Mittwochmorgen einem Hinweis aus der Bevölkerung nach und traf die Friseurin mit zwei Kunden in dem Container an. Der Baucontainer war mit Waschbecken, WC, Spiegel, Trockenhaube, Kundenkartei und weiterem Salonzubehör ausgestattet.

Hohes Bußgeld erwartet

Die Friseurin muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Ihr wird vorgeworfen, entgegen der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus einen Friseursalon betrieben zu haben. Gegen die Kunden wurden ebenfalls ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet.

Präsenz deutlich erhöht

Die Polizeiinspektion Cuxhaven führt täglich Präventionseinsätze und Kontrollen der bisher erlassenen Allgemeinverfügungen und Verordnungen durch und hat die Polizeipräsenz deutlich erhöht. Der Großteil der Menschen im Cuxland befolgt laut Polizei die Regeln und steht den polizeilichen Maßnahmen positiv gegenüber.


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