Härtere Strafen für Falschparker und Temposünder

Mehr Sicherheit für Radler und Fußgänger, härtere Strafen für Falschparker und Raser: Die neue Straßenverkehrsordnung, die ab diesem Dienstag gilt, bringt neue Regeln - und höhere Bußgelder.

Fahrverbote sollen eher verhängt werden

Wer zu schnell fährt, unerlaubt eine Rettungsgasse nutzt oder auf einem Radweg hält, muss sich künftig auf härtere Strafen einstellen. Von diesem Dienstag an gelten neue Regeln im Straßenverkehr. Die Novelle der Straßenverkehrsordnung sieht innerorts wie außerorts strengere Ahndungen für Verstöße vor. Demnach gelten für Raser und Falschparker wesentlich höhere Bußgelder - auch Fahrverbote sollen eher verhängt werden.

Raser werden härter bestraft

Wer etwa im Stau unerlaubt durch eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge fährt, kann mit bis zu 320 Euro Strafe, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten bestraft werden. Auch Raser werden künftig härter bestraft: In Ortschaften reichen von nun an 21 Stundenkilometer mehr als erlaubt, um 80 Euro Strafe, einen Punkt und einen Monat Fahrverbot zu kassieren (bisher 31 km/h). Außerorts liegt die Grenze bei 26 Stundenkilometern. (dpa)


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Erstellt:
28. April 2020, 06:34 Uhr
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