Maskenpflicht bei Fußballspielern: Vorschlag ist vom Tisch

Eine Maskenpflicht für Bundesliga-Fußballer ist vorerst vom Tisch. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sprach sich gegen den Vorschlag von Mitarbeitern seines Hauses für den Fall einer Fortsetzung der Saison aus.

Keine praktikable Lösung

Eine praktikable Lösung ist die Maske aus Spieler- und Expertensicht nicht. „Mit einem infektionssicheren Mundschutz können sie nicht lange Sport machen. Da haben sie deutliche Atemeinschränkungen. Und ein anderer Mundschutz, der nur lose vor dem Gesicht hängt und bei Zweikämpfen möglicherweise verloren geht, hilft nichts“, hatte Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie in Essen, in einem dpa-Gespräch gesagt.

Dauerquarantäne als Alternative

Als Alternative wird im Ministeriumsentwurf laut „Spiegel“ eine Dauer-Quarantäne für alle am Spielbetrieb beteiligten Personen bis zum Ende der Saison vorgeschlagen. Die Isolation könne beispielsweise in ausreichend großen Hotels stattfinden. Dazu hatte Lars Schaade, Vizepräsident des Robert Koch-Instituts (RKI), gesagt: „Was die Überlegungen angeht, das mit einer Quarantäne zu lösen: Das scheinen mir durchaus vernünftige Überlegungen zu sein.“

(dpa)


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Erstellt:
26. April 2020, 13:00 Uhr
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