TGV-Zug wegen Erdrutsch teils entgleist

Wegen eines Erdrutsches ist ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug nördlich von Straßburg teilweise entgleist.

Triebfahrzeugführer wird ins Krankenhaus geflogen

Der Triebfahrzeugführer erlitt bei dem Vorfall schwere Verletzungen, wie die französische Staatsbahn SNCF am Donnerstag auf Twitter mitteilte. Er wurde in ein Krankenhaus geflogen und befand sich aber nicht in Lebensgefahr. Die Präfektur Bas-Rhin sprach von 21 Menschen mit leichten Verletzungen, drei von ihnen mussten behandelt werden.

Teilweise von den Gleisen gerutscht

Der Zug war SNCF zufolge am Donnerstagmorgen bei Ingenheim im Arrondissement Zabern (Saverne) im Elsass auf eine Erdlawine auf den Schienen gefahren. Der Zug sei teilweise von den Gleisen gerutscht und kam dann auf freier Strecke zum Stehen, wie die Staatsbahn mitteilte.

Ursache für Erdrutsch unklar

Neben dem Triebwagen seien auch mehrere Folgewagen von den Schienen gedrückt worden, berichteten lokale Medien. Die Ursache für den Erdrutsch ist bislang unbekannt.

348 Fahrgäste an Bord

An Bord befanden sich 348 Fahrgäste. Eine Augenzeugin berichtete dem Radiosender France Bleu, sie habe eine starke Erschütterung gespürt. Anschließend habe der TGV sehr lange gebremst, bis er zum Stillstand kam. In einem Wagen sei wegen der Erschütterung ein Fenster gesprungen. (dpa)


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Erstellt:
5. März 2020, 16:01 Uhr
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