Wegen Coronavirus: Kickbox-Weltmeister Schroth plant „Flucht“ nach Thailand

Eigentlich ist der Terminkalender von Kickbox-Weltmeister Pascal Schroth proppevoll. Der Bremerhaven gibt seit knapp drei Wochen Kampfsportseminare und wollte die Tour weiter fortsetzen. Doch das Coronavirus macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Das ist uns zu riskant“

„Die Termine sind wegen der Infektionsgefahr alle abgesagt“, berichtet der 26-Jährige. „Eigentlich war geplant, dass es auch noch nach Island geht - von dort stammt meine Freundin Aldis. Aber wer weiß, welche Grenzen noch geschlossen werden. Das ist uns zu riskant.“

Schroths Notfallplan

Die Seminarreihe wurde abgebrochen. Jetzt hat Schroth einen Notplan: Er will mit seiner Familie so schnell wie möglich zurück nach Phuket in seine Wahlheimat Thailand. „Ich bin schon stundenlang am Telefonieren wegen der Flüge“, sagt Schroth. „Möglicherweise kommen wir am Montag von Hamburg aus über Finnland nach Thailand - wenn denn die Grenzen geöffnet bleiben. Eine Chance besteht auch über Dubai.“

Nächster WM-Kampf: Termin völlig offen

Wie auch immer: Ob Kickboxer Schroth - so wie geplant - im Mai in Deutschland seinen nächsten WM-Kampf bestreiten kann, ist derzeit völlig offen.

Bereits am Samstag gab Pascal Schroth drei Audio-Statements zur aktuellen Lage ab, die nun natürlich überholt sind. Trotzdem stellen wir sie hier zum Reinhören zur Verfügung.

Audio

Audio

Audio


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
nach Oben
Du schaust dir gerade an.
  • Icon Autor kontaktieren Autor kontaktieren

Icon schließen