Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Detlef Suhr aus Bremerhaven leistete Flüchtlingshilfe im Mittelmeer auf dem deutschen Rettungsschiff „Alan Kurdi“.

Foto: Arnd Hartmann

Leute

„Wir können sie doch nicht ersaufen lassen“

Icon Merkliste
Icon Facebook Icon Twitter Icon Mail

Die Bilder gehen um die Welt: Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ will mit seinen zwei Schlauchbooten im Meer treibende Menschen aufnehmen, da tauchen Schnellboote der libyschen Miliz auf, feuern mit Maschinengewehren in die Luft. Der Mann, der per Zeichensprache den Bewaffneten die Erlaubnis abringt, einen Menschen nach dem anderen aus dem Meer zu ziehen, ist Bremerhavener. Detlev Suhr ist seit vergangenem Donnerstag vom Einsatz an Bord zurück.

Kreis-Icon-Nordstern
Die erste Nacht hat Detlev Suhr in Wehdel verbracht, dort wohnt er seit Oktober mit seiner Lebensgefährtin. So ganz wieder da, ist der 63-Jährige noch nicht. In der Nacht schreckt er hoch, orientierungslos, weil er plötzlich nicht mehr in der Koje liegt, die einen Monat lang sein Zuhause war. Suhr hat Fotos mitgebracht und Videos, die ihn an Bord und während des Rettungseinsatz zeigen. Sie schnüren einem die Kehle zu.

Exklusiv. Kritisch. Nah.

Du willst gratis weiterlesen ?

Gib einfach deine E-Mail-Adresse ein und lies einmalig kostenlos.

Die Bedingungen für die Nutzung Ihrer E-Mail Adresse finden Sie unter diesem Datenschutzhinweis.
Testmonat
0,99€
  • Icon Haken Zugriff auf alle exklusiven NORD|ERLESEN-Inhalte
  • Icon Haken Nutzung auf allen Geräten - Mobil, Web, Tablet
Beta Kontakt nach Oben
Du schaust dir gerade an.
  • Autor kontaktieren