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Eine Mitarbeiterin des Hospizes zündet Kerzen für Verstorbene an.

Eine Mitarbeiterin des Hospizes zündet Kerzen für Verstorbene an.

Foto: Susanne Schwan

Heute

Wo im Sterben das Leben noch umarmt wird

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Für den Moment ist sie leer geweint. Leer gefühlt. Nichts ist mehr da – außer der Stille und der Geborgenheit in zwei Armen. Ein Auffangen im freien Fall. Trost gibt es nicht, seit sie weiß, ihr Mann ist unheilbar krank. Wird sterben – bald vielleicht. Doch hier im Hospiz, am Rande Bremervördes, darf er es in Würde. Hier wird er umsorgt. Und sie, seine Frau, auch.

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Es ist das liebevolle Umfangen der jungen Hospiz-Pflegerin, in deren Armen die Ältere, Erschöpfte, Halt findet – für diesen kurzen Moment, in dem sie so leer ist von all der Angst um ihren Mann, seit sie ihn vor drei Wochen hierher ins Hospiz gebracht hat. „Es ging zu Hause nicht mehr“, sagt die zarte Frau resigniert. Aber hier im Hospiz darf sie bei ihm wohnen, ihm in jedem Moment nahe sein.

Exklusiv. Kritisch. Nah.

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