Luftbild einer Kläranlage.

Auf den Freiflächen der Kläranlage, wo aktuell noch Wiese ist, könnten die Photovoltaikanlagen und das Windrad Platz finden. Die angedachte Anlage würde flächenmäßig zum Beispiel rund ein Drittel der Fläche im oberen Bereich rechts neben den Teichen belegen.

Foto: Gemeinde Schiffdorf

Auf den Freiflächen der Kläranlage, wo aktuell noch Wiese ist, könnten die Photovoltaikanlagen und das Windrad Platz finden. Die angedachte Anlage würde flächenmäßig zum Beispiel rund ein Drittel der Fläche im oberen Bereich rechts neben den Teichen belegen.

Heute

„Stromfresser“ soll klimaneutral werden

Mit rund 550.000 Kilowattstunden Strombedarf pro Jahr ist die Schiffdorfer Zentralkläranlage in Bramel der Hauptabnehmer für Strom in der Kommune. Um hierbei künftig eigenständiger zu werden, will die Gemeinde deshalb auf erneuerbare Energien setzen und plant eine Photovoltaikanlage und ein Windrad auf der Anlage. Damit sollen langfristig auch die Kosten und der Ausstoß von Kohlendioxid reduziert werden.

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Um zu prüfen, welche Einsparungen möglich sind, welche aber auch finanziell für die Kommune am attraktivsten sind, habe die Gemeinde eine sogenannte Potenzialanalyse beim Hamburger Unternehmen „Averdung“ in Auftrag gegeben, erklärte Klimamanager Birger Auffarth. Dabei wurde die Wirtschaftlichkeit ebenso beleuchtet wie technische und genehmigungsrechtliche Fragen. Zusammengefasst hat die Prüfung ergeben, dass für die Kommune eine Kombination aus Photovoltaikanlage auf Freiflächen der Anlage plus Windrad am sinnvollsten wäre. Denn der so erzeugte Strom könnte saisonal gleichmäßig zu beinahe 100 Prozent selbst verbraucht werden, und auch die Investitionen würden sich vergleichsweise schnell, innerhalb von 15 Jahren, amortisieren. Inklusive Planungskosten rechnet die Verwaltung mit Kosten von rund 360.000 Euro für diese Lösung. Besonders das Aufstellen eines Windrades würde die Kosten grundsätzlich zwar erhöhen, sorge aber eben auch für eine gleichmäßigere Stromerzeugung über das Jahr verteilt, machte Holger Strauß von „Averdung“ bei der Präsentation deutlich. Zudem erhöhe das Aufstellen eines Windrades die Symbolwirkung in Sachen erneuerbare Energien. Rein zeitlich könne sich die Umsetzung des Vorhabens von Planung bis Bau laut seiner Berechnungen über mindestens neun Monate ziehen, aber auch fast zwei Jahre dauern. Je nachdem, wie schnell beispielsweise auch Genehmigungsverfahren laufen.

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