Ein Stethoskop liegt auf einem medizinischen Buch.

Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte sollen künftig enger zusammenarbeiten, damit Patienten optimal versorgt werden, fordern Experten.

Foto: Arnd Hartmann

Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte sollen künftig enger zusammenarbeiten, damit Patienten optimal versorgt werden, fordern Experten.

Heute

Ameos-Chef: Poliklinik-Modell entlastet Versicherte

Die Notaufnahmen in den Kliniken quellen über, und ein Termin bei Fachärzten kann mit langen Wartezeiten verbunden sein, zumindest dann, wenn der Patient zu einem bestimmten Facharzt will. Die Folge: Immer mehr Patienten, die eigentlich ambulant behandelt werden könnten, strömen in die Krankenhäuser. Der ehemalige Chefarzt der Hautklinik, Dr. Gunnar Wagner, hat in einem Positionspapier daher gefordert, die Krankenhäuser in die ambulante kassenärztliche Patientenversorgung einzubinden. „Eine geeignete Struktur könnten dafür Polikliniken der Krankenhäuser sein, in denen Patienten ambulant versorgt werden“, so Wagner. Dafür bekommt er jetzt viel Zuspruch.

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„Die Vorschläge sind nicht neu, Ameos macht mit dem Modell der Ameos-Polikliniken bereits seit mehr als zehn Jahren sehr gute Erfahrungen“, sagt Ameos-Vorstand Michael Dieckmann. „Ich vertrete seit langem die Position, dass eine nachhaltige Verbesserung und Sicherung der flächendeckenden Versorgung mit Behandlungsleistungen nur durch die Verbindung von ambulanten, teilstationären und stationären Leistungen, also durch sektorenübergreifende Versorgungskonzepte, möglich ist.“ In einem Projekt im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind neben den dortigen Ameos-Krankenhäusern das Ärztenetzwerk Haffnet, niedergelassene Ärzte und die AOK Nordost beteiligt. „Es hat sich gezeigt, dass sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und die Krankenhausärztinnen und -ärzte von einem Miteinander profitieren, weil Behandlungsprozesse gemeinsam betrachtet und gesteuert werden können“, sagt Dieckmann. „Dieses Modell reduziert Doppeluntersuchungen, es reduziert den Verwaltungsaufwand an verschiedenen Stellen und sorgt so am Ende auch für eine Reduzierung der Kosten, somit für eine Entlastung der Versichertengemeinschaft.“

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