Die mehrere Meter hohe Bahn-Brücke in Stubben schreckt die Loxstedter SPD ab. Solch ein Ungetüm wolle man nicht unbedingt in der Ortsmitte haben, heißt es.

Die mehrere Meter hohe Bahn-Brücke in Stubben schreckt die Loxstedter SPD ab. Solch ein Ungetüm wolle man nicht unbedingt in der Ortsmitte haben, heißt es.

Foto: Hansen

Die mehrere Meter hohe Bahn-Brücke in Stubben schreckt die Loxstedter SPD ab. Solch ein Ungetüm wolle man nicht unbedingt in der Ortsmitte haben, heißt es.

Heute

Bahnübergang in Stubben? „Da macht man viel kaputt“

Stubben schreckt ab. Die Riesenbrücke über die Bahn, die 2014 nach jahrzehntelangem Ringen um einen neuen Bahnübergang am dortigen Bahnhof gebaut wurde. Sie hat sechs Millionen Euro verschlungen, im Ort aber für viel Ärger gesorgt. Denn die Fußgänger müssen jetzt einen Umweg in Kauf nehmen, um über die Gleise zu kommen. Das will die SPD Loxstedt nicht wiederholen. „Wir haben eine schöne Ortsmitte“, sagt Wolfgang Wetjen, „wenn wir da solch ein hässliches Bauwerk hinsetzen wie in Stubben, machen wir viel kaputt.“

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Bevor die SPD dem Bau einer Bahnbrücke zustimmen könne, müssten erst einmal sämtliche Karten auf den Tisch gelegt werden. „Wir wollen wissen, was wir genau bekommen, sprich wie eine solche Brücke aussehen kann, wo die Trasse entlangführen könnte, welche Lösung es für die Fußgänger gibt usw. Das ist für uns die Voraussetzung, um zu entscheiden, ob das richtig für unseren Ort ist“, sagt der langjährige SPD-Fraktionschef, der im Juli sein Amt abgeben hat. „Im Übrigen würden wir eine solche Entscheidung nur im Dialog mit den Bürgern fällen.“ Auf diese Position hat sich die stärkste Fraktion im Gemeinderat schon vor einiger Zeit verständigt. Wetjens Nachfolger an der Spitze der Fraktion sieht das ähnlich. „Wir würden uns freuen, wenn es für die Wartezeiten an den Schranken eine Lösung gäbe“, so Ullrich Köster, „aber eine Lösung, bei der wir mehr Durchgangsverkehr, mehr Lärm und ein Bauwerk bekommen, das den Ort zerstört, ist für uns keine Lösung“, sagt der neue Fraktionschef Ullrich Köster.

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