Die enorme Geschwindigkeit ist die große Stärke von Gerrit Holtmann (links). In der vergangenen Saison stellte der Bremerhavener einen Speed-Rekord auf.

Die enorme Geschwindigkeit ist die große Stärke von Gerrit Holtmann (links). In der vergangenen Saison stellte der Bremerhavener einen Speed-Rekord auf.

Foto: dpa

Die enorme Geschwindigkeit ist die große Stärke von Gerrit Holtmann (links). In der vergangenen Saison stellte der Bremerhavener einen Speed-Rekord auf.

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Bremerhavener Holtmann sprintet beim VfL Bochum ins Millionen-Geschäft

Da werden die Experten von Transfermarkt.de noch einmal ranmüssen. Am 22. Dezember vergangenen Jahres stufte das Fußball-Portal den Marktwert von Gerrit Holtmann von 1,8 Millionen auf drei Millionen Euro hoch. Das war allerdings bevor der aus Bremerhaven stammende Profi des VfL Bochum die Wahl der ARD-Sportschau zum „Tor des Jahres“ gewann. Und bevor der wieselflinke Mittelfeldspieler am 12. Februar einen Treffer und eine Vorlage zur 4:2-Sternstunde des Aufsteigers gegen den deutschen Meister Bayern München beisteuerte. Es ist keine besonders mutige Prognose, dass Holtmanns Marktwert bei der nächsten Schätzung um einiges höher als drei Millionen Euro liegen wird. Die Tür zu größeren Clubs als Bochum öffnet sich.

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Das Fußballspielen hat Gerrit Holtmann unter anderem beim FC Sparta Bremerhaven gelernt. Weitere Stationen in der Seestadt waren die Leher TS, der OSC Bremerhaven und der JFV Bremerhaven.

Das Fußballspielen hat Gerrit Holtmann unter anderem beim FC Sparta Bremerhaven gelernt. Weitere Stationen in der Seestadt waren die Leher TS, der OSC Bremerhaven und der JFV Bremerhaven.

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Die Entwicklung des 26-Jährigen wirkt wie die eines Newcomers, doch dieser Eindruck täuscht. Holtmann spielt bereits seine siebte Saison als Profi. Den Durchbruch zum unumstrittenen Erstliga-Stammspieler schaffte er in seiner Zeit beim FSV Mainz 05 und beim SC Paderborn jedoch nicht. Erst der Wechsel nach Bochum brachte den entscheidenden Impuls. Unter Trainer Thomas Reis feierte Holtmann mit dem Revierclub nach elfjähriger Durststrecke die Rückkehr ins Oberhaus. Die Euphorie, die dabei in der Mannschaft und bei den Fans entfacht wurde, trägt die einst „Unabsteigbaren“ auch jetzt noch. Nach 23 Spieltagen sind die Bochumer Tabellenelfter und haben sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Vom VfB Stuttgart auf dem ersten direkten Abstiegsplatz hat sich das Reis-Team sogar schon zehn Zähler abgesetzt.

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