Die Fraktionsvorsitzenden der Bremerhavener Koalition wollen nicht über Vorlagen beraten, die mit Gender-Doppelpunkt oder Sternchen formuliert sind. (von links): Thorsten Raschen (CDU), Hauke Hilz (FDP), und Sönke Allers (SPD).

Die Fraktionsvorsitzenden der Bremerhavener Koalition wollen nicht über Vorlagen beraten, die mit Gender-Doppelpunkt oder Sternchen formuliert sind. (von links): Thorsten Raschen (CDU), Hauke Hilz (FDP), und Sönke Allers (SPD).

Foto: Arnd Hartmann

Die Fraktionsvorsitzenden der Bremerhavener Koalition wollen nicht über Vorlagen beraten, die mit Gender-Doppelpunkt oder Sternchen formuliert sind. (von links): Thorsten Raschen (CDU), Hauke Hilz (FDP), und Sönke Allers (SPD).

Heute

Bremerhavens Politik will Themen mit Genderstern nicht beraten

Das Alfred-Wegener-Institut, Hochschulen und Universitäten, das Deutsche Auswandererhaus, städtische Gesellschaften und der Bremer Senat – alle bemühen sich um gendersensible Sprache, für die es noch keine einheitliche Regel gibt. Der Bremerhavener Magistrat nicht. Weil die Koalitionäre aus SPD, CDU und FDP keine Vorlagen mehr beraten wollen, in denen ein Genderstern oder Doppelpunkt auftaucht, muss die Verwaltung diese Schreibweise verbieten. Die Bremische Zentralstelle für Gleichberechtigung fordert den Magistrat auf, das Verbot zurückzunehmen.

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Die Landesfrauenbeauftragten Bettina Wilhelm findet Bremerhavens Vorgehen irritierend.

Die Landesfrauenbeauftragten Bettina Wilhelm findet Bremerhavens Vorgehen irritierend.

Foto: Bremen.de

Die Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm ist irritiert. „Darüber, dass der Bremerhavener Magistrat einen Beschluss fasst, der wissentlich das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum dritten Geschlecht aus dem Jahr 2017 ignoriert und mit seinem ausdrücklichen Verbot der Verwendung von Genderstern, Unterstrich oder Doppelpunkt deutlich hinter dem Anspruch an eine geschlechtergerechte Sprache zurückbleibt“, sagt die Leiterin der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau.

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