Cuxhaven möchte mit diesem Stilmittel punkten: schwimmende Gärten sollen ein „Highlight“ der hiesigen Landesgartenschau bilden.

Cuxhaven möchte mit diesem Stilmittel punkten: schwimmende Gärten sollen ein „Highlight“ der hiesigen Landesgartenschau bilden.

Foto: picture alliance/dpa

Cuxhaven möchte mit diesem Stilmittel punkten: schwimmende Gärten sollen ein „Highlight“ der hiesigen Landesgartenschau bilden.

Heute

Cuxhaven ist heiß auf die Landesgartenschau

Eine Barkasse bringt die Besucher bis in den Bauhafen, beim Einlaufen gleitet das Boot an einem Ensemble auf dem Wasser schaukelnder schwimmender Gärten vorbei. Land, Fluss und Meer - drei Komponenten, die Cuxhaven ausmachen, lernen die Gartenschau-Gäste also schon kennen, ehe sie das Wassertaxi verlassen. Also lange bevor sie durch den nahe gelegenen, neu gestalteten Kurpark schlendern oder sich im Fort Kugelbake mit Souvenirs oder mit Info-Material eindecken ...

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Fiktion, aber so ähnlich könnte ein Besuch der Landesgartenschau 2026 beginnen. Gesetzt den Fall, dass es der Stadt tatsächlich gelingt, das im Vier-Jahres-Rhythmus stattfindende Event an die Elbmündung zu holen. Genau das will man im örtlichen Rathaus erreichen, und dass eine große Mehrheit lokaler Entscheidungsträger mittlerweile am selben Strang zieht, erklärt sich nicht nur mit der Prestigewirkung des um Garten-/Landschaftsarchitektur kreisenden Besuchermagnets. Wichtiger nämlich als die mediale Aufmerksamkeit (die dem potenziellen Gartenschau-Austragungsort Cuxhaven gezollt würde) ist aus Sicht der lokalen Unterstützer der Langzeiteffekt dieser Veranstaltung. „Das, was bleibt“, sagt Cuxhavens Baudezernent Martin Adamski und spricht von Mehrwert, den das Event für die Bevölkerung mitbringt: Gestaltungsmaßnahmen, bauliche Verbesserungen oder auch Mobilitätslösungen, viele seit langer Zeit überfällig, erhalten im Rahmen der über sechs Monate laufenden Veranstaltung die Chance auf Verwirklichung. Denn für genau diesen Zweck gibt es schließlich Geld vom Land: Auf einen Betrag von fünf Millionen Euro wurden die Gartenschau-Fördermittel aufgestockt. Ein Grundstock für Investitionen in die innerstädtische Aufenthaltsqualität, die sich nicht etwa mit ein paar zusätzlichen Rabatten herbeizaubern lässt. Unter dem Strich geht es nicht um die Blumen, sondern um Stadtentwicklung: Diesbezüglich, so betont der Baudezernent, sei eine Landesgartenschau „längst ein anerkanntes Instrument“.

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