Eine Pflanze wächst zwischen den Rissen eines ausgetrockneten Ackerbodens.

Die Dürresommer der Jahre 2018 und 2019 haben auch den Einwohnern des Landkreises Rotenburg einen Vorgeschmack auf dauerhaft drohende Klimaveränderungen gegeben, wenn die Treibhausgasemissionen nicht schnell und drastisch gesenkt werden. Auch im Landkreis kam es infolge der Trockenheit zu erheblichen Ernteeinbußen.

Foto: picture alliance/dpa

Die Dürresommer der Jahre 2018 und 2019 haben auch den Einwohnern des Landkreises Rotenburg einen Vorgeschmack auf dauerhaft drohende Klimaveränderungen gegeben, wenn die Treibhausgasemissionen nicht schnell und drastisch gesenkt werden. Auch im Landkreis kam es infolge der Trockenheit zu erheblichen Ernteeinbußen.

Heute

Damit aus Ackerland keine Wüsten werden

Der Klimawandel bedroht das Leben auf dem Planeten. Die Folgen der fortschreitenden Erderwärmung beherrschen die Politik weltweit. Weil sie die Warnungen und Prognosen von Wissenschaftlern lange nicht ernst genommen haben, sind die Staatenlenker zu Getriebenen geworden. Die deutsche Regierung ist ein Paradebeispiel dafür. Das Land ist zur lahmen Ente in Sachen Klimaschutz degeneriert. Ungeachtet dessen sind die Ziele und Selbstverpflichtungen in einem dynamischen Prozess immer ambitionierter geworden. Doch es hapert mit der Umsetzung dessen, was in Ankündigungen versprochen ist. Zugleich haben offenbar große Teile der Bevölkerung den Ernst der Lage nach wie vor nicht erkannt. Ihr Verhalten erkennbar geändert hat die Mehrheit nicht. Derweil bemüht sich die Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Dr. Meike Düspohl, den Folgen des Klimawandels mit Einzelmaßnahmen entgegenzuwirken.

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Der Rotenburger Kreistag hat mit dem 2013 beschlossenen Klimaschutzkonzept erkannt, dass Klimaschutz vor der Haustür und im eigenen Haus beginnt – getreu dem Grundsatz „global denken – lokal handeln“. Auf Basis einer Ist-Analyse nennen die vom Landkreis beauftragten Konzeptentwickler vier Kernziele: 1. Bis 2030 sollen zehn Prozent des Gesamtenergieverbrauchs eingespart werden. 2. Bis 2030 soll bezogen auf das Basisjahr 2011 der Anteil erneuerbarer Energien auf 30 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs gesteigert werden. 3. Die jährliche Gebäude-Sanierungsrate soll auf ein Prozent angehoben werden. 4. Die Vorrangflächen für die Windenergienutzung werden bei der Fortschreibung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) auf ein Prozent der Kreisfläche verdoppelt.

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