Die Grünen-Spitze um Michael Labetzke, Claudius Kaminiarz und Doris Hoch hat viel vor.

Die Grünen-Spitze um Michael Labetzke, Claudius Kaminiarz und Doris Hoch hat viel vor.

Foto: Gehrke

Die Grünen-Spitze um Michael Labetzke, Claudius Kaminiarz und Doris Hoch hat viel vor.

Heute

Bremerhaven: Die Grünen wollen den großen Wurf

25 Prozent der Bremerhavenerinnen und Bremerhavener würden die Grünen wählen, hatte Anfang des Jahres eine repräsentative Umfrage ergeben. Ein Vertrauensbeweis, den die Partei sich, so sehen es zumindest die Grünen selbst, hart erarbeitet hat. Umso mehr ärgern sich die Grünen-Vertreter darüber, dass die Koalition von SPD, CDU und FDP sie in der politischen Arbeit kaum einbindet und ein wichtiges Thema wie der Klimaschutz kaum bewegt wird. Sie fordern, dass endlich die Bürgerinnen und Bürger bei Planungen mehr eingebunden werden – zum Beispiel beim Verkehr und der Innenstadt.

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„Klimaschutz“: Die Grünen halten es für unverzeihlich, wie wenig die Koalition in Sachen Klimaschutz voranbringt. „Wir müssten eigentlich den Titel Klimastadt Bremerhaven zurückgeben“, urteilt der Stadtverordnete Claudius Kaminiarz. Die Stadt hätte längst durch eine Art „Stadtwerke 2.0“ oder eine Energiegenossenschaft den Bau von Photovoltaik-Anlagen nach vorne treiben können, indem zum Beispiel Bürgerinnen und Bürger bei der Finanzierung von Solardächern geholfen werde. Auch das Zurückholen der Energienetze in städtische Hand sei wichtig, um die Energiewende zu gestalten, finden die Grünen. „Beim Thema Klimaschutz betreibt die Koalition Realitätsverweigerung“, sagt der Stadtverordnete Michael Labetzke. Seiner Ansicht nach sei der Abschlussbericht der Enquete-Kommission bislang in Bremerhaven kaum zur Kenntnis genommen worden. Diese Kommission hätte aufgezeigt, wie das Land Bremen bis 2038 klimaneutral werden könne. Dieser Vorwurf der Grünen an die Koalition wurde beim geplanten Neubau des Polizeireviers Geestemünde erneuert – offenbar ist bei dem Gebäude nicht an Klimafreundlichkeit gedacht worden. Überhaupt fehle der Stadt bislang immer noch eine Datengrundlage, um zielgenau den Klimaschutz vorantreiben zu können, so die Grünen.

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