Ein Landwirt bringt mit seinem Gespann Gülle auf einem Feld aus.

Ein Landwirt bringt Gülle auf einem Feld aus. Die neuen Vorgaben verpflichten Landwirte unter anderem dazu, den ausgebrachten Nährstoff binnen einer Stunde einzuarbeiten.

Foto: picture alliance/dpa

Ein Landwirt bringt Gülle auf einem Feld aus. Die neuen Vorgaben verpflichten Landwirte unter anderem dazu, den ausgebrachten Nährstoff binnen einer Stunde einzuarbeiten.

Heute

Düngeauflagen und die Folgen für Landwirte

Erst als Strafzahlungen aus Brüssel drohten, hat sich die Bundesregierung zu einer Verschärfung des Düngerechts durchgerungen. Ziel ist es, den Nitrateintrag ins Grundwasser zu stoppen. Und zwar, indem Bauern weniger Gülle auf Wiesen und Acker ausbringen. Wo die erlaubte Menge organischen Pflanzennährstoffs um 20 Prozent unterschritten werden muss, um das Grundwasser zu schützen, hat das niedersächsische Landwirtschaftsministerium Anfang des Monats festgelegt – die sogenannten Roten Gebiete. Die Karte des Landkreises Rotenburg ist zu zwei Drittel rot gefärbt. Was sagen Betroffene? Dirk Koslowski aus Wohnste und Jürgen Benecke aus Adiek hadern mit der Verordnung. Sie kritisieren die Datengrundlage. Und sie fürchten Ertragseinbußen. Welche Folgen das auch für Verbraucher und die Lebensmittelpreise hat, ist jetzt kaum absehbar. Sie dürften sich wohl erst in zwei bis drei Jahren zeigen.

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Mit der Ernte ist der ausgebrachte Nährstoff im Boden aufgebraucht. Das ist das Ideal einer ausgeglichenen Feld-Stall-Bilanz. Das ist das Ideal nachhaltiger Landwirtschaft – und es ist das Ideal, auf das die EU-Kommission Deutschland verpflichtet. Denn im deutschen Grundwasser findet sich eine zu hohe Nitratkonzentration. Als Hauptverursacher gilt die Landwirtschaft. Bauern bringen mehr Nährstoffe aus, als die gedüngten Pflanzen aufnehmen können, lautete der Vorwurf.

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