Wenig Platz für Fußgänger und Flaneure: Autos dominieren die Mattenburger Straße. In einem Stadtexperiment möchte die Verwaltung testen, mit welchen Maßnahmen die Aufenthaltsqualität verbessert werden kann.

Wenig Platz für Fußgänger und Flaneure: Autos dominieren die Mattenburger Straße. In einem Stadtexperiment möchte die Verwaltung testen, mit welchen Maßnahmen die Aufenthaltsqualität verbessert werden kann.

Foto: Gabriele Scheiter

Wenig Platz für Fußgänger und Flaneure: Autos dominieren die Mattenburger Straße. In einem Stadtexperiment möchte die Verwaltung testen, mit welchen Maßnahmen die Aufenthaltsqualität verbessert werden kann.

Heute

Durchgangsstraße in Geestland der falsche Weg

Wie schaffen wir eine verkehrssichere, nachhaltige und lebenswerte Ortsmitte, wie können wir Aufenthalts- und Lebensqualität verbessern? Vor dem Hintergrund dieser Zukunftsaufgabe plant die Verwaltung der Stadt Geestland ein sogenanntes Stadtexperiment: „Über einen Zeitraum von zwei Wochen wollen wir im Mai in der Mattenburger Straße eine veränderte Verkehrsführung testen mit dem Ziel, die Aufenthaltsqualität vor Ort zu erhöhen“, erläutert Wirtschaftsförderin Katja Beier.

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Corona auf der einen Seite, Strukturwandel auf der anderen. Kaufhäuser in der Krise, zunehmender Online-Handel, leere Fußgängerzonen. Doch wie soll eine Ortsmitte aussehen, in der die Menschen gleichermaßen gerne leben, wohnen und einkaufen? „Eine Durchgangsstraße in der Ortsmitte ist der falsche Weg“, weist Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD) darauf hin, dass eine hauptsächlich auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtete Verkehrspolitik keine zukunftsfähige Lösung sein kann. Der tägliche Blick auf das Geschehen zwischen Kirche und Eiscafé gibt ihm recht: Fahrzeuge, die den Gehweg dichtparken, Ausweichmanöver im Liefer- und Begegnungsverkehr, Slalomlauf um Parkflächen oder der beherzte rettende Sprung zur Seite, wenn ein Fahrzeuglenker wieder allzu viel Gebrauch macht vom Gaspedal – Beispiele gibt es viele, die verdeutlichen, dass die Stadt für die Autos gemacht ist und nicht für den Menschen. „Wir brauchen tiefergehende Lösungen und müssen gleichzeitig Anreize schaffen für eine vielfältige und lebendige Geschäftswelt“, wünscht sich Krüger.

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