Sprecherin Kirsten Semmler zeigt den Tannenbaum im Eingangsbereich des Klinikums Reinkenheide. Er ist Teil des Ansinnens, so viel weihnachtliche Atmosphäre ins KBR zu bringen wie möglich.

Sprecherin Kirsten Semmler zeigt den Tannenbaum im Eingangsbereich des Klinikums Reinkenheide. Er ist Teil des Ansinnens, so viel weihnachtliche Atmosphäre ins KBR zu bringen wie möglich.

Foto: Lammers

Sprecherin Kirsten Semmler zeigt den Tannenbaum im Eingangsbereich des Klinikums Reinkenheide. Er ist Teil des Ansinnens, so viel weihnachtliche Atmosphäre ins KBR zu bringen wie möglich.

Heute

Ein wenig Weihnachtsstimmung auch am Patientenbett

Betriebsamkeit herrscht im Foyer des Klinikums Reinkenheide (KBR). Besucher, Klinikpersonal und einige Patienten passieren den Eingangsbereich. Ein Sicherheitsdienst kontrolliert die Einhaltung der Corona-Regeln. Mittendrin: ein geschmückter Tannenbaum. „Hier wird alles versucht, den Patienten den Aufenthalt während der Weihnachtszeit so angenehm wie möglich zu machen“, sagt Klinik-Sprecherin Kirsten Semmler.

Kreis-Icon-Nordstern

„In der Regel ist die Belegung in unserem Haus während der Festtage reduziert“, so die Sprecherin. Unabhängig von der Corona-Pandemie versuche das Klinikum, verschiebbare Aufenthalte um diese Tage herum zu planen. „Gerade an Weihnachten liegt schließlich niemand gern im Krankenhaus.“ Aber natürlich gebe es auch Patienten, die an diesen Tagen eine medizinische Behandlung bräuchten.

Schutzkonzept gilt weiterhin

Auch während der Festtage gelten deshalb weiterhin die bekannten Maßnahmen des Schutzkonzepts, betont Kirsten Semmler. Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens sei das aus klinischer Sicht absolut sinnvoll. „Dennoch wollen wir für unsere Patienten, die aus medizinischen Gründen über die Festtage bei uns bleiben müssen, auch gern ein wenig weihnachtliche Stimmung schaffen. Das tun wir zum Beispiel mit geschmückten Weihnachtsbäumen und Dekoration im gesamten Haus.“ Darüber hinaus dürfen sich die Patienten für die Festtage auf ein besonderes Essen sowie Schokolade und Kekse freuen. Und: „Unsere jüngsten Patienten bekommen eine kleine Überraschung.“

Und wie steht es um ein besinnliches Zusammensein zwischen Patienten und Angehörigen? „Das Besuchskonzept wird über die Festtage unverändert bleiben, sofern sich keine neuen rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben“, sagt die Sprecherin. Praktisch bedeutet das: „Die Besuchszeit von täglich 9 bis 19 Uhr gilt also weiterhin. Pro Patient kann ein Besucher für maximal eine Stunde pro Tag empfangen werden. Dabei dürfen selbstverständlich auch gern Geschenke übergeben werden.“

Und: „Unser Raum der Stille kann während der Festtage unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln unverändert genutzt werden.“ Aufgrund der geltenden Regelungen sei eine gemeinschaftliche Andacht in diesem oder anderen Räumen während der Festtage aber nicht möglich. „Unser Team der Krankenhausseelsorge ist aber durchgängig erreichbar und steht bei Bedarf auch für individuelle Gespräche zur Verfügung.“

Keine Große Bescherung

In den Ameos-Kliniken in Bremerhaven gilt: „Wir bemühen wir uns sehr, für ein wenig weihnachtliche Stimmung zu sorgen“, sagt Sprecherin Annika Toppke und beschreibt die Situation so: „Unsere Pflegekräfte haben die Stationen weihnachtlich geschmückt, mit Lichtern und Weihnachtskränzen. Die Krankenhausseelsorge verteilt bei ihren Besuchen einen kleinen Adventsgruß, und natürlich werden auch abgegebene Geschenke an die Patienten übergeben.“

Bescherungen, wie man sie von zu Hause kenne, seien aufgrund der Coronaverordnungen jedoch nicht möglich. Aber: „Der Zutritt für Besucher ist unter Anwendung der 2G-plus-Regel möglich. Geimpfte und genesene Besucher dürfen mit einem negativen Covid-19-Testzertifikat einer offiziellen Teststelle das Krankenhaus betreten.“ Das heißt, ein Patient kann einen Besucher pro Tag für maximal eine Stunde empfangen.

nach Oben