Sybille Böschen und Hubert Paetz vom Grünen Kreis stehe am Straßenrand.

Sybille Böschen und Hubert Paetz vom Grünen Kreis äußern sich zum Thema baulicher Stadtentwicklung. Foto Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Sybille Böschen und Hubert Paetz vom Grünen Kreis äußern sich zum Thema baulicher Stadtentwicklung. Foto Scheschonka

Heute

Grüner Kreis fordert mehr Nachhaltigkeit bei Zukunftsprojekten in Bremerhaven

Wenn Sybille Böschen und Hubert Paetz auf die Pläne für das Werftquartier im Fischereihafen schauen, oder auch auf die Entwürfe für das Herz der Innenstadt, dann fehlen ihnen vor allem eines: grüne Flächen. Platz für die Natur, Platz zum Atmen. Sie wünschen sich eine Stadtplanung, die mehr Rücksicht auf die Folgen des Klimawandels nimmt und mehr soziale Begegnungsorte bietet. Fehler, wie sie rund um den Neuen Hafen gemacht wurden, sollten nicht wiederholt werden.

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Die Vorsitzende des Grünen Kreises will daher ganz genau hinschauen, wenn die Pläne für die wichtigsten Zukunftsprojekte in Bremerhaven konkreter werden. Zum Beispiel das Werftquartier im Fischereihafen oder die Neugestaltung der Innenstadt mit dem Grundstück, auf dem derzeit noch das ehemalige Karstadt-Warenhaus steht. Die Entwürfe, die es für diese Quartiere schon gibt, zeigen zwar hochwertige, spannende Architektur – viel Beton, doch kaum Grün. „Wir freuen uns durchaus, dass die Stadt sich positiv entwickelt. Was uns bei den geplanten Projekten Sorge macht, ist, dass sie dem eigenen Anspruch Bremerhavens an die Klimastrategie nicht entsprechen – wenn sie dem nicht sogar entgegenlaufen“, hält Sybille Böschen fest. Sie ist überzeugt, dass das Thema inzwischen viele Menschen bewegt. Der Grüne Kreis ist ein ungebundener Verein, der unter anderem Aktionen wie die „offene Gartenpforte“ organisiert, aber auch Stadtentwicklung konstruktiv begleiten möchte. „Die Städte müssen vor allem grüner werden.“ Denn Bäume sorgten dafür, dass es im Sommer kühler bleibt, sie spendeten Schatten und reinigten die Luft. Grünflächen trügen dazu bei, dass Regenfälle versickern können und nicht die Straßen fluteten – der berühmte „Schwamm-Effekt“. Die Klimanpassungsstrategie sehe unter anderem vor, dass in Bremerhaven zusätzliche Bäume gepflanzt werden müssten.

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