Symbolbild zum Thema "Häusliche Gewalt"

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Foto: picture alliance/dpa

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Heute

Häusliche Gewalt: Zur Umsetzung von Aktionsplan in Bremerhaven fehlt Stelle

Die sogenannte „Istanbul Konvention“ soll ein Schlüssel dabei sein, häusliche Gewalt zu stoppen. Sie wird durch einen Landesaktionsplan im Land Bremen umgesetzt. Doch in Bremerhaven könnte die Umsetzung stocken, weil die Koalition eine Stelle nicht schaffen wollte.

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Ekaterina Baumann lebt nicht mehr. Ihr Ehemann soll sie getötet haben, so lautet der Vorwurf der Kripo. Die 32-Jährige war mit ihrer kleinen Tochter mehrfach ins Frauenhaus geflüchtet. Freunde berichten, ihr Mann habe ihr Geld und Ausweispapiere abgenommen, damit sie nicht weg könne und er sei auch gewalttätig geworden. Die Scheidung lief und auch das Jugendamt war bereits eingeschaltet. Dann verschwand die Wulsdorferin. Der Fall liefert - so zumindest die Vermutung der Polizei - ein trauriges Beispiel, wie wichtig es ist, gegen häusliche Gewalt und Partnerschaftsgewalt vorzugehen. Das ist auch das Ziel eines Landesaktionsplans mit 75 Maßnahmen. „Davon sind einige besonders bedeutsam für Bremerhaven“, sagt Clara Friedrich von der Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichstellung der Frau in Bremerhaven (ZGF). Geschaffen werden soll zum Beispiel eine halbe Stelle, um das auf Stadtteile bezogene Projekt zur Vorbeugung von Gewalt in Partnerschaften zu koordinieren. Das Projekt lebt von der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher. Senatorische Behörde, ZGF und Magistrat sollen zudem das bestehende Angebot von Beratungen unter die Lupe nehmen und wenn nötig die Frauenberatungsstelle und das Mädchentelefon erweitern. Die Polizei soll mehr Geld erhalten für ein Hochrisikomanagement bei partnerschaftlicher Gewalt. Das Projekt „Digitale Gewalt“ soll sich an Schüler richten, außerdem soll in Kooperation mit dem Klinikum Bremerhaven Reinkenheide eine Gewaltambulanz geschaffen werden.

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