„Noch 14 Zentimeter, dann liegt die Sohle komplett unter dem Wasserspiegel“, sagt Rainer Voigt. Er kontrolliert den Pegel täglich durch ein Loch in der 30 Zentimeter dicken Bodenplatte außerhalb des Kellers.

„Noch 14 Zentimeter, dann liegt die Sohle komplett unter dem Wasserspiegel“, sagt Rainer Voigt. Er kontrolliert den Pegel täglich durch ein Loch in der 30 Zentimeter dicken Bodenplatte außerhalb des Kellers.

Foto: Rabbel

„Noch 14 Zentimeter, dann liegt die Sohle komplett unter dem Wasserspiegel“, sagt Rainer Voigt. Er kontrolliert den Pegel täglich durch ein Loch in der 30 Zentimeter dicken Bodenplatte außerhalb des Kellers.

Heute

Hoher Wasserstand: Anwohner fürchten um ihre Häuser

Gut gefüllte Gräben, abgesoffene Baugrube, feuchte Keller: Die vom Grundwasseranstieg betroffenen Hausbesitzer in Grünhöfe haben die Nase voll, fühlen sich von der Politik verschaukelt, obgleich die dafür gesorgt hat, dass in der Flettnerstraße Wasser abgepumpt wird. „Netter Versuch, bringt aber im Prinzip kaum etwas. Die Häuser stehen mit der Sohle im Wasser“, lautet die bittere Kritik.

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„Wenn wieder mal eine Regenfront heranzieht, dann bekomme ich richtig Angst“, sagt Dagmar Vogt. Denn durch das heranrauschende Oberflächenwasser verschlechtert sich die Situation der durch den Grundwasseranstieg ohnehin gebeutelten Hausbesitzer noch mehr. „Es ist zum Verzweifeln. Unseren Keller können wir nur bedingt nutzen. Und das seit Jahren.“ Angst hat Vogt davor, dass der Pegel unter der Bodenplatte weiter steigt und sich das Wasser dann wieder in den Keller bahnt. „Noch 14 Zentimeter, dann liegt die Sohle komplett unter dem Wasserspiegel“, sagt Rainer Voigt. Er kontrollieret den Pegel täglich an zwei Messpunkten. „Wir mögen schon gar nicht mehr wegfahren, aus Angst davor, dass die Pumpe nicht rechtzeitig anspringt“, betont das Paar. „Oder die Pumpe ausfällt“, ergänzt Nachbarin Ute Meyer. „Im Moment springt sie alle fünf Minuten an.“

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