Mobile Impfteams sind auch im Cuxland unterwegs. Die Zahl der Impfwilligen ist natürlich zuletzt deutlich zurückgegangen.

Mobile Impfteams sind auch im Cuxland unterwegs. Die Zahl der Impfwilligen ist natürlich zuletzt deutlich zurückgegangen.

Foto: Lothar Scheschonka

Mobile Impfteams sind auch im Cuxland unterwegs. Die Zahl der Impfwilligen ist natürlich zuletzt deutlich zurückgegangen.

Heute

Impfpflicht: Politik uneinig, Bürger enttäuscht

Die Impfpflicht ab 60 ist endgültig vom Tisch. Der Bundestag hat am Donnerstag in einer Abstimmung mehrheitlich gegen einen gemeinsamen Gesetzesentwurf von SPD, FDP und Grünen votiert. Auch ein alternativer Entwurf von CDU und CSU zur Impfvorsorge und einer Stärkung der Impfkampagne fand keine Mehrheit. Im Landkreis zeigen sich Bürger enttäuscht, Politiker suchen derweil nach Erklärungen für das Scheitern – und beschuldigen sich gegenseitig.

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Der grüne Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Cuxhaven, Stefan Wenzel, hat die Abstimmung im Bundestag am Donnerstag nicht persönlich miterlebt. Er ist an Corona erkrankt und befindet sich zurzeit in häuslicher Isolation. Wäre er dort gewesen, hätte er für die Impfpflicht ab 60 Jahren gestimmt. Den Antrag für eine Beratungspflicht und Impfpflicht ab 50 Jahren hatte er zuvor bereits unterzeichnet. Nun aber drohten im Kampf gegen die Pandemie erneut Rückschläge. Mediziner befürchten eine Verschärfung der Situation im Herbst. Manche warnen bereits davor, das Auftauchen einer neuen Virusvariante könnte bei zunehmenden Ansteckungen zu einer Überlastung der Gesundheitssysteme führen. „Mit einer gesetzlichen Regelung hätten die drohenden Rückschläge mit größerer Sicherheit vermieden werden können“, sagt Stefan Wenzel. Für die mehrheitliche Ablehnung des Gesetzesentwurfs macht Wenzel hauptsächlich Fehler in der Kommunikation und Parteitaktik bei CDU und CSU verantwortlich. Jetzt müsste das Gesundheitsministerium „die individuelle Beratung verstärken, den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse in allen Facetten stärker kommunizieren und offensichtlichen Fake News stärker entgegentreten“, fordert der Bundestagsabgeordnete.

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