Mehrere Helfer suchen ein zerstörtes Gebäude ab.

Ein geschützter Himmel wäre ein Segen für die Zivilbevölkerung der Ukraine, sagt die Osteuropa-Politikerin der Grünen, Marieluise Beck.

Foto: picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire

Ein geschützter Himmel wäre ein Segen für die Zivilbevölkerung der Ukraine, sagt die Osteuropa-Politikerin der Grünen, Marieluise Beck.

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Marieluise Beck: Ukrainer brauchen einen geschützten Himmel

Die ehemalige Bremer Bundestagsabgeordnete und Osteuropa-Politikerin der Grünen, Marieluise Beck, und ihr Mann und ehemaliger Bremer Senator, Ralf Fücks, hatten den Mut, trotz des Krieges in der vergangenen Woche in die Ukraine zu reisen. In ihren Treffen mit Abgeordneten, Regierungsvertretern und Nichtregierungsorganisationen in Kiew haben sie eine wachsende Enttäuschung über Deutschland wahrgenommen. Vor fünf Jahren gründeten Beck und Fücks in Berlin das Zentrum Liberale Moderne, das sich mit der Krise des Westens und der liberalen Demokratie beschäftigt. Beck sagt im Interview mit Denise von der Ahé, was sie jetzt von der deutschen Regierung erwartet.

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Sie waren in Kiew in einem Kinderkrankenhaus. Welches Leid mussten Sie dort sehen? Es werden zunehmend Kinder aus dem Osten der Ukraine eingeliefert, sofern es ihnen gelingt, die Klinik lebend zu erreichen. Die Verletzungen insbesondere durch Splitterbomben sind unvorstellbar, grausam. Die Ärzte holen fünfmarkstückgroße Metallteile aus den Wunden der Kinder. Es gibt außerdem schwer traumatisierte Kinder, vor deren Augen ihre Eltern erschossen worden sind. Die Ärzte fordern eine Flugverbotszone, denn diese Verletzungen entstehen durch Angriffe aus der Luft. Ein geschützter Himmel wäre ein Segen für die Zivilbevölkerung der Ukraine. Vollständig kann das nur die NATO leisten, aber wir müssen alles tun, um die ukrainische Armee selber so auszustatten, dass sie die Bedrohungen aus der Luft besser abwehren kann.
Marieluise Beck spricht am 26.03.2015 während einer Bundestagssitzung im Reichstag in Berlin.

Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen) war in der Ukraine und berichtet von dem, was sie dort gesehen hat.

Foto: picture alliance / dpa/Archiv

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