Haarprobe: Bei einem Achtjährigen fanden sich Drogenrückstände, der Vater ist jetzt natürlich besorgt. Weitere Tests sollen nun Klarheit bringen. Symbolfoto

Haarprobe: Bei einem Achtjährigen fanden sich Drogenrückstände, der Vater ist jetzt natürlich besorgt. Weitere Tests sollen nun Klarheit bringen. Symbolfoto

Foto: picture-alliance/ dpa

Haarprobe: Bei einem Achtjährigen fanden sich Drogenrückstände, der Vater ist jetzt natürlich besorgt. Weitere Tests sollen nun Klarheit bringen. Symbolfoto

Heute

Kindeswohlgefährdung im Cuxland? Junge positiv auf Kokain getestet

Wie es passiert ist, weiß man nicht. Dass es passiert ist, ist Tatsache: Thomas S. (sämtliche Namen geändert) kleiner Sohn Jonas wurde positiv auf Kokain getestet. Der Achtjährige lebt bei seiner Mutter. Auch zwei Tests bei der Mutter verliefen mit positivem Ergebnis. Viele Hinweise deuten nach Ansicht des Vaters außerdem auf Vernachlässigung des Kindes. Und dennoch: Das Jugendamt greift nicht ein. Thomas S. ist entsetzt: „Jonas muss sofort aus dem mütterlichen Haushalt hinaus.“ Das Jugendamt und auch die Kindsmutter möchten zu dem laufenden Verfahren keine Stellung beziehen. „Ich arbeite mit dem Jugendamt zusammen“, ist die einzige Aussage der Mutter dazu.

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„Der Gehalt an Kokain liegt in einem mittleren Bereich“, besagen übereinstimmend Befunde des Klinikums Bremen-Mitte, die zunächst im anhängigen Sorgerechtsverfahren und später vom Vater zusätzlich privat bei seinem Sohn in Auftrag gegeben wurden. Weiter heißt es im Bericht des Klinikums: „Der Untersuchungsbefund spricht für einen Kontakt mit Kokain. Kokain ist bei Kindern und Jugendlichen mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Diese können letal verlaufen.“ Letal bedeutet zum Tode führend. Nichtsdestotrotz sieht das Jugendamt des Landkreises keinen Anlass, Jonas aus dem Haushalt zu nehmen. Das geht aus dem Schriftverkehr des Vaters mit der Behörde hervor, der der Redaktion vorliegt. Der zuständige Vertreter erklärte dem Vater, dass der reine Konsum von Kokain keine Kindeswohlgefährdung begründet. Thomas S. versteht die Welt nicht mehr und wirft dem Jugendamt unter anderem unterlassene Hilfeleistung vor. Seine Beschwerden reichen von Amtswillkür über Machtmissbrauch, bewusstes Wegschauen und der Verweigerung von Unterstützung.

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