Flüchtlingsunterkünfte in Bremerhaven stehen vor Herausforderung. Im Bild (von links): Vladislav (14), Katja, Slata (3), Maxim (3), Julia und Marina (15) sind aus der Ukraine geflüchtet und in Bremerhaven zunächst in der Hans-Gabrich-Halle untergekommen. Foto: Hartmann

Flüchtlingsunterkünfte in Bremerhaven stehen vor Herausforderung. Im Bild (von links): Vladislav (14), Katja, Slata (3), Maxim (3), Julia und Marina (15) sind aus der Ukraine geflüchtet und in Bremerhaven zunächst in der Hans-Gabrich-Halle untergekommen. Foto: Hartmann

Foto: Arnd Hartmann

Flüchtlingsunterkünfte in Bremerhaven stehen vor Herausforderung. Im Bild (von links): Vladislav (14), Katja, Slata (3), Maxim (3), Julia und Marina (15) sind aus der Ukraine geflüchtet und in Bremerhaven zunächst in der Hans-Gabrich-Halle untergekommen. Foto: Hartmann

Heute

Kriegsflüchtlinge: Bremerhaven sehr gefragt, Jugendherberge wird Unterkunft

Der Zustrom an Kriegsflüchtlingen nach Bremerhaven hält unvermindert an – die Stadt ist aufgrund der Hilfsbereitschaft offenbar gefragt. Die Helfer geben alles, doch in den Unterkünften könnte es bald eng werden. Daher soll ab 1. April die Jugendherberge zur Flüchtlingsunterkunft werden. 20000 Übernachtungen müssen dafür storniert werden. Die Stadt will zudem 90 neue Stellen für die Flüchtlingshilfe schaffen. Die Kosten: drei Millionen Euro.

Kreis-Icon-Nordstern
Vor der Hans-Gabrich-Halle in Leherheide steht die 36-jährige Julia. Sie ist vor vier Tagen mit ihren zwei Kindern, dem 3-jährigen Maxim und der 15-jährigen Marina, aus dem Osten der Ukraine geflohen. Bis Polen waren sie mit dem Zug unterwegs. Dort erfuhr Julia durch die vielen Hilfskonvois, die aus der Region aufgebrochen waren, von Bremerhaven und kam so in die Seestadt. In der Hans-Gabrich-Halle fehle es ihnen an nichts. „Es gibt Essen, Kleidung und der Umgang ist sehr freundlich“, berichtet die 36-Jährige. Gemeinsam mit Julia ist ihre Freundin Katja mit ihren zwei Kindern Slata, 3 Jahre, und Vladislav, 14 Jahre, nach Bremerhaven geflohen. „Gestern Morgen sind wir hier angekommen und heute Nachmittag können wir bereits in unsere Wohnung ziehen“, sagt Julia. Rund 1000 Menschen sind schon aus der Ukraine in die Stadt gekommen, diese Woche könnten noch einmal 500 hinzukommen.

#WirFürDenNorden

Gemeinsam durch die Krise - mit Fakten statt Fake

Seit 125 Jahren sind wir für die Region da.
Wir informieren über neueste Nachrichten und lokale Ereignisse.

Mit NORD|ERLESEN bieten wir ein Digital-Magazin für Lokales, Land, Leute und Lifestyle. Tauche ein in hochwertige Reportagen, regionale Ereignisse, hilfreiche Ratgeber u. v. m.

Sichere Dir den Zugang zu den exklusiven NORD|ERLESEN-Premium-Inhalten.

30 Tage-Test*
kostenlos
  • Icon Haken Zugriff auf alle exklusiven NORD|ERLESEN-Inhalte
  • Icon Haken Nutzung auf allen Geräten - Mobil, Web, Tablet
* Nach der 30-tägigen Testphase endet das Abonnement. Auf Wunsch kann in das Einzelabo übergegangen werden.
Einzelabo*
14,90€ /mtl.
  • Zugriff auf alle exklusiven NORD|ERLESEN-Inhalte
  • Nutzung auf allen Geräten - Mobil, Web, Tablet
  • jederzeit monatlich kündbar
* Wird jeden Monat automatisch verlängert. Jederzeit monatlich kündbar. 
Print- & ePaper-Abonnenten*
kostenlos
  • Icon Haken Zugriff auf alle exklusiven NORD|ERLESEN-Inhalte
  • Icon Haken Nutzung auf allen Geräten - Mobil, Web, Tablet
* Für Abonnenten der NORDSEE-ZEITUNG, der KREISZEITUNG WESERMARSCH & der ZEVENER-ZEITUNG.

Du willst gratis weiterlesen ?

Gib einfach deine E-Mail-Adresse ein und lies einmalig kostenlos.

Der Nutzung Deiner Daten kannst Du jederzeit widersprechen. Weitere Hinweise findest Du unter Datenschutz.
nach Oben