Die Anzahl der Autos soll stark verringert, die Pendlerströme zum Umstieg bewegt werden. Auch das gehört zu den Empfehlungen der Enquetekommission der Bürgerschaft, die eine Klimaschutzstrategie ausgearbeitet hat. Was soll nun umgesetzt werden? Dabei gehen die Vorstellungen der Bürgerschaftsabgeordneten auseinander.

Die Anzahl der Autos soll stark verringert, die Pendlerströme zum Umstieg bewegt werden. Auch das gehört zu den Empfehlungen der Enquetekommission der Bürgerschaft, die eine Klimaschutzstrategie ausgearbeitet hat. Was soll nun umgesetzt werden? Dabei gehen die Vorstellungen der Bürgerschaftsabgeordneten auseinander.

Foto: Scheer

Die Anzahl der Autos soll stark verringert, die Pendlerströme zum Umstieg bewegt werden. Auch das gehört zu den Empfehlungen der Enquetekommission der Bürgerschaft, die eine Klimaschutzstrategie ausgearbeitet hat. Was soll nun umgesetzt werden? Dabei gehen die Vorstellungen der Bürgerschaftsabgeordneten auseinander.

Heute

Land Bremen: Streit ums Milliardenprojekt Klimaschutz

Das Land Bremen will bis 2038 klimaneutral werden. Über 500 Tage lang hatten Politiker und Wissenschaftler seit 2020 darüber beraten, wie das gelingen kann. Ihre Empfehlungen stehen in dem fast 400 Seiten starken Bericht der Enquetekommission. Am Mittwoch erreichte der Papierberg die „Arena der politischen Entscheidungen“, wie der ehemalige Regierungschef Carsten Sieling (SPD) die Bürgerschaft nannte. Und da war auch schnell Schluss mit der Einmütigkeit. Bei der Frage der Umsetzung der Klimaziele brechen die alten Lager wieder auf.

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Sehr zum Bedauern von Klimasenatorin Maike Schaefer (Grüne). Sie hatte die Hoffnung, dass hier ein Signal gesetzt werde, dass Senat und Bürgerschaft sich Hand in Hand an die gemeinschaftliche Umsetzung der Kommissionsempfehlungen begeben würden. Denn dass es früh genug ungemütlich werden könne, sei absehbar. Wenn mehr Windkraftanlagen in Gewerbegebieten und Wohngebieten aufgestellt werden müssen, wenn Photovoltaikanlagen auf den Dächern vorgeschrieben werden, wenn Mieten und Energiekosten steigen oder wenn Autos aus den Innenstädten verbannt und das Parken teurer wird, dann ist der Ärger programmiert. Und dann ist da noch die Frage: Wer soll das bezahlen? Sechs bis sieben Milliarden Euro wird die landesweite Klimaneutralität wohl laut Expertenschätzung kosten. Der Streit um neue Schulden ist bereits im vollen Gang.

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